Club der Optimisten lud zum pointierten Frühjahresbrunch mit Henryk M. Broder ein

Club der OptimistenFrühjahresbrunch des Club der Optimisten - Klaus Utermöhle, Henryk M. Broder, Barbara Kunst und Jens Weidner (vl) Dirk Masbaum Fotografie

Wer hätte das gedacht, auch ein Pessimist kann sehr viel Optimismus verbreiten

Henryk M. Broder, kaum ein Deutscher Publizist polarisiert, regt zu Diskussionen und Debatten an, so wie er. Politisch korrekter Mainstream ist nicht seine Sache, das macht ihn wohltuend anders. Allerdings, er beherrscht die Deutsche Sprache auch so gut wie kaum ein anderer. Er kann unglaublich präzise formulieren und verbindet Meinungsfreudigkeit mit Faktenstärke (eine äußerst seltene Tugend). Allerdings, bei den Prantlhausenern oder in Links-Grünen-Zirkeln könnte Herr Broder als ein veritablenrParty-Chrasher auftreten. 

Das schreckte den Club der Optimisten in Hamburg offensichtlich nicht ab, als er zum Frühjahresbrunch Henryk M. Broder in die edlen Hanse Lounge als Sprecher am letzten Samstag einlud. Gut 200 geladene Gäste überzeugte der Publizist mit einem aufrüttelnden polarisierenden Rede: „Was wird aus uns? Und was tun wir dafür?“ In dem kurzweiligen und aufrüttelnden Vortrag, in dem sich Broder im Übrigen sich selbst als überzeugten Pessimisten bezeichnete, kritisierte er die aktuelle politische Situation in Deutschland. Er zeigte Missstände pointiert auf und richtete seine Kritik stets an Entscheidungsträger unabhängig von ihrer parteipolitischen Zugehörigkeit. 

 

„Ich bewundere Henryk M. Broder als kritischen Querdenker und unbequemen Zeitgeist. In einer Zeit des Gutmenschentums und des bedingungslosen Glaubens an den europäischen Einheitsstaat auf der einen Seite und der Nationalisierung und des Populismus auf der anderen, stellen sich unbequeme Fragen. Hendrik M. Broder gibt unangepasste Antworten, die sich nicht links oder rechts einordnen lassen. Er glaubt an den analytischen Verstand, der die eigentliche und echte Moral ermöglicht.“ So Klaus Utermöhle (Vorstandsvorsitzender Club der Optimisten) in seiner Begrüßung.

Beim anschließenden Get to Gether wurden die Thesen und Gedankenansätze intensiv unter den anwesenden Unternehmern, Managern und etlichen Freiberufler diskutiert. Einig war sich die Überzahl der Gäste, dass Broder die richtigen Akzenten in der Öffentlichen Diskussion der Gesellschaft setzt. Viele verstehen ihn als eine pointierte Stimme der Vernunft und das hilft immer optimistisch nach vorn zu schauen.

 

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