Das dritte Stiftungsforum Hamburg 2019

3. Hamburger StiftungsforumChristoph Michel, (Stiftungsforum) Sandra Quadflieg, Michael Stich (Stiftungsforum) (l) Foto: Thomas Meyer

Die Hamburger Schauspielerin Sandra Quadflieg eröffnete das Stiftungsforum in der Katholischen Akademie Hamburg.

Nicht ohne Grund ist Hamburg Deutschlands Stiftungshauptstadt. Schon seit Jahrhunderten gibt es eine selbstbewußte Bürgerkultur mit viel gelebtem Gemeinsinn. Hamburg war nie nie eine Residenzstadt, in der der Adel und ein williges Beamtentum das Geld der Bürger verprasste, wie wir es heute in Berlin und Brüssel so ähnlich erleben können. Heute ist die Zahl allein der Hamburger Stiftungen mit mehr als 1.400 Stiftungen fast unüberschaubar geworden.

Am 09. Mai hat Sandra Quadflieg das 3. Stiftungsforum Hamburg 2019, das von dem, von Michael Stich mitgegründeten, Stiftungsführer veranstaltet wird, in der Katholische Akademie Hamburg eröffnet.

„Man muss nicht allein die Welt retten, wenn wir die notwendige Arbeit
auf alle Schultern verteilen – wenn es zum sogenannten Schulterschluss kommt – und jeder seine Kompetenz einbringt, dann können wir Großes bewirken. Deshalb ist Netzwerken und Öffentlichkeitsarbeit so entscheidend für unser Handeln.“

Sandra Quadflieg, Schauspielerin und Vorstand der Benita Quadflieg Stiftung, Hamburg

Getreu dem Hamburger Hamburger Motto: Nicht lange schnacken – anpacken – wurden keine Fensterreden gehalten, sondern in den Vorträgen und Impulsworkshops über praktischen Probleme und Herausforderungen der täglichen Stiftungsarbeit und ihre Lösung gesprochen. Für Erkenntnisgewinn und „How to Do“ sorgten erstklassige Referenten.

Der Marktplatz für Engagement war wieder eine gute Gelegenheit sind auszutauschen und zu Netzwerken. Das stand neben vielen Gesprächen natürlich auch im Anschluss an das Stiftungsforum bei der gemeinsamen Veranstaltung in der Berenberg Bank an.

Die Hamburger Stiftungskultur ist so bunt, wie vielseitig, da gibt es viele sehr traditionsreiche etablierte Stiftungen und etliche frische Newcomer, die mit sehr jungen Ideen an den Start gehen. Sie alle eint ihr gesellschaftliches Engagement.

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