Das Mühlenkamp Fest ist gerettet!

Eppendorfer Landstraße StraßenfestEppendorfer Landstraße Fest 2015 Foto: ganz-hamburg.de

Mühlenkamp Fest – zuerst abgesagt, doch jetzt wurde ein genehmigungsfähiges Konzept für das beliebte Winterhuder Straßenfest gefunden.

Die Nachricht wird gerade die Straßenfest-Fans erfreuen, das Mühlenkamp Fest am 10. und 11. September 2016 wird stattfinden. Nach dem das ursprüngliche Konzept der „Interessengemeinschaft rund um den Mühlenkamp“ vom Veranstalter abgesagt worden ist, wollte die beauftragte Hamburger Eventagentur AHOI Events (u.a. Christopher Street Day, Veranstaltungsfläche Dom, Stadtfest St. Georg) nicht aufgeben. Viel Zeit wurde in das Konzept und die Vorbereitung bereits investiert. Jetzt hat das Bezirksamt Nord eine Genehmigung des Straßenfestes erteilt. Dafür hat sich die Veranstaltungsagentur kurzfristig mit dem Verein Kinder- und Jugendmobil Winterhude Süd e.V., der als Veranstalter fungiert, zusammengetan. 

Mühlenkamp Fest – das neue Konzept

Statt über die gesamte Länge des Mühlenkamps, findet das Straßenfest vom Poelchaukamp bis zur Körnerstraße sowie in der Gertigstraße und den kleineren Nebenstraßen statt. In etwa ist die Veranstaltungsfläche des Mühlenkamp Festes gleich groß geblieben. Haupthindernis für das alte Konzept, das die Sperrung des gesamten Mühlenkamps vorsah, waren verschiedene verkehrsrechtliche Einwände der Polizei. Der Mühlenkamp ist mit der Buslinie 6 eine Verkehrsschlagader, dazu kam die ohnehin knappe Parkraumsituation und auch die Fluchtwege hätten nicht eingehalten werden können. Gerade in Zeiten der allgemeinen Terrorgefahr ein wichtiges Argument.

Dass der Verein als Veranstalter nach der Absage der Interessengemeinschaft aus dem Hut gezogen wurde, kommt nicht überraschend. So sollten bereits im Ursprungskonzept das Kinder- und Jugendfest am Schinkelplatz, das der Verein ausrichtet, in das Mühlenkampfest integriert werden. Der SPD-Bezirksabgeordnete Markus Hahn ist Vorstandsmitglied des Vereins. Anzunehmen ist, dass wohl belastbare Kontakte zwischen dem Verein und der Agentur vorhanden waren. Die beiden neuen Partner berufen sich dabei auf viele Reaktionen von Anwohnern und Gewerbetreibenden. Ob es zu einer Zusammenarbeit, die die neuen Veranstalter angeboten haben,  mit der Interessengemeinschaft kommt, ist noch offen.

In die Hände müssen die Veranstalter kräftig spucken, die Vorbereitungszeit ist ziemlich kurz.

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