Das typische Hamburger Wohnzimmer

WohnzimmerFoto: istock.com/ FOTOGRAFIA INC.

Vor nunmehr elf Jahren hat die Hamburger Agentur Jung von Matt das typisch deutsche Wohnzimmer eingerichtet und seither regelmäßig aktualisiert. Was hat sich in der vergangenen Dekade also geändert? Und gibt es auch ein typisch hanseatisches Wohnzimmer?

Das Wohnzimmer von Herr und Frau Durchschnitt sah im Jahr 2004 noch wesentlich biederer aus als heute. Außerdem beinhaltete es ein Tischchen mit dem von den Bewohnern gemeinsam genutzten Computer. In Zeiten von Smart-TV, mobilen Endgeräten und allgegenwärtigen Notebooks ist das natürlich Schnee von gestern. Geblieben ist die Schrankwand mit integriertem (wenn auch wesentlich größerem und natürlich flachem) Fernseher, die Sitzecke, der Sessel und der Wohnzimmertisch, auf dem während der Filmabende Erdnussflips und Kaltgetränke aufgestellt werden. Es fällt auf, dass die Möbel des typisch deutschen Wohnzimmers trotz des demographischen Wandels im Jahr 2015 schon sehr viel modernen wirken. Zeitgemäße Sitzgarnituren, Tische und Schränke findet man ja heute auch bei allen größen Anbietern zum Beispiel hier.

Ferner fallen die Pastelltöne ins Auge, die noch immer den Geschmack der meisten Deutschen zu treffen scheinen. Die Unterhaltungselektronik lässt kaum Wünsche offen, ist allerdings nicht mehr auf dem aller neuesten Stand. Dieser Durchschnittsraum wurde empirisch ermittelt und spiegelt das typisch deutsche Wohnzimmer glaubwürdig wider. Aber wie sähe wohl das typische Wohnzimmer der Hamburger aus? Welche Unterschiede gäbe es?

Wie wohnrn die durchschnittliche Hanseaten

Zunächst stellt sich natürlich die Frage nach der Größe des Zimmers. Wie viel Platz steht den Hanseaten in ihren Wohnungen also zur Verfügung? Mehr als eine Million Hamburger leben in Einpersonenhaushalten mit moderater Zimmergröße übermäßig viel Platz ist also eher nicht im Hamburger Wohnzimmer. Was die Farben angeht, so lässt sich auch hier ein Faible für Pastelltöne entdecken. Spielzeug dürfte sich im Hamburger Durchschnittswohnzimmer vermutlich eher rarmachen, da lediglich in 17,4 Prozent aller Haushalte Kinder leben. Unterhaltungselektronik hat unter den Hamburger einen vergleichsweise hohen Stellenwert. Vor allem der hochauflösende Flachbildfernseher dürfte vermutlich in den allermeisten Wohnungen zu finden sein.

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