Die Hamburger Initiative #wirfuerdich kocht für die, die es nicht können

#wirfuerdich#Wirfürdich, Eventagenturen, Köche und lokale Unternehmen kochen für die gute Sache (c) Foodeventclub

#wirfuerdich – Zack Bumm – bon jour oder eine tolle Bilanz während des Corona Lockdowns mit mehr als 7.000 Mahlzeiten in nur sechs Wochen in Hamburg.

Eine tolle Bilanz kann der 35-jährige Bassam Kharashfeh vom Foodeventclub ziehen. Zusammen mit seinem Team kocht täglich rund 150 bis 200 warme Mahlzeiten für bedürftige Hamburger während des Corona Lockdowns.

Als der Corona Lockdown die ganze Gastroszene quasi von Hundert auf Null abbremste, legte er seine Hände nicht in den Schoss. Der Hamburger Gründer stellte kurzerhand die Initiative #wirfuerdich auf die Beine. Mit ehrenamtlichen Helfern und Köchen, die sich in Kurzarbeit befinden, sammelt er Lebensmittelspenden von Händlern, Wochenmärkten und Gastronomen, die von Schließungen betroffen sind, ein.

Im Anschluss ging es ab in die Küche und der Kochlöffel wurde geschwungen. Das Ergebnis: Seit dem Projektstart im März sind 6 Wochen vergangen und rund 7.000 Mahlzeiten wurden aus Sachspenden, die von mehr als 12 Partnern stammen, zubereitet und an Obdachlose ausgeliefert. Die positive Resonanz rührt das Team, das mittlerweile aus 20 Köpfen besteht.

„Tatenlos Zuhause sitzen und auf die Insolvenz warten, konnte ich nicht. Und so ging es nicht nur mir. Meine Küche stand seit Anfang März leer, und so tun wir weiterhin das, was wir am besten können: Menschen bekochen. In dieser drastischen Zeit für Die, die es nicht können“,

so der 35-Jährige.

Einsammeln, kochen und ausliefern

Jeden Morgen kommt das Team um 9 Uhr in der Küche des Foodeventclubs im Öjendorfer Weg zusammen und kocht aus den am Vortag eingesammelten Sachspenden 150 – 250 warme Mahlzeiten. Ein Dank geht an den Vineyard Weinhandel und an Lemonaid, die ab 11 Uhr beide das Essen in den Thermoboxen ausliefern.

Zuerst geht vom Öjendorfer Weg nach St. Pauli in die Alimaus am Nobistor, wo gegen 11:45 Uhr für eine kontaktlose Übergabe gesorgt wird. Danach geht es weiter ins Karo-Viertel zu Deintopf in der Turnerstraße.

 „Es ist einfach nur Wahnsinn, was hier passiert! Die Menschen sehen das warme Essen und fangen an zu weinen, weil sie sehr lange nichts Warmes gegessen haben. Das berührt uns alle sehr. Wir sind glücklich und dankbar für die großartige Unterstützung unserer Partner, ohne die einzelnen Sponsoren wäre es nicht möglich.“

Bassam Kharashfeh
Auslieferung von Mahlzeiten in der Thermobox
Auslieferung der Mahlzeiten in der Thermobox (c) #wirfuerdich

Keine Drohung: Bassam Kharashfeh macht weiter!

Toll, auch über die Krise hinaus will Bassam Kharashfeh das erfolgreiche Projekt fortsetzen.

„Wir verwerten regionale und vor allem unverpackte Lebensmittel, für die keine Verwendung mehr da ist oder die wegen der Hygienevorschriften nicht mehr verkauft werden können. Wir beugen damit der Lebensmittelverschwendung auf dem denkbar besten Weg vor!“

Ohne Sponsoren wäre es nicht möglich

An Dank geht an die Spender und Sponsorenwie der der Handelshof, die Kochfabrik, der Gemüsehändler Hobenköök, Hanseatic Coffee, der Hof Ostermühlen in Beringstedt, der Grossmarkt Hamburg, EDEKA Niemerszein und der Lebensmittel Großhandel Chef’s Culinar. Die nachhaltigen Einwegboxen, in denen das warme Essen transportiert wird, kommen aus Bremen (sic!) von Greenbox.

#wirfuerdich bittet um Mithilfe: Es werden weiter Lebensmittelspenden jeglicher Art, um dieses Projekt fortführen zu können, benötigt. Auch bares ist wahres, deshalt sinc auch Geldspenden sind herzlich willkommen! Mit gut sieben Euro wäre eine Mahlzeit, inkl. Nebenkosten, Benzin und Schutzausrüstung, abgedeckt. instagram.com/wirfuerdich_by_foodeventclub/

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