Erinnerungen an meinen Vater sind auch immer Erinnerungen an einen Braun

Ein Mann rasiert sich im Bad vor einem SpiegelRasur mit einem Braun im Bad © ganz-hamburg.de

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Zu seinem Rasierapparat hat jeder Mann ein ganz besondere Beziehung und verknüpft viele Erinnerungen damit.

Vor 35 Jahre stellte Herbert Grönemeyer die Frage „Wann ist ein Mann ein Mann“ und landete einen Super-Hit. Teilweise waren seine Erkenntnisse bahnbrechend, denn das Männer schon als Baby blau sind, darauf wäre fast keiner gekommen.

Heute hat sich das Rollenbild der Männer ziemlich verändert. Doch auch sonst ist viel geschehen, Zigaretten sind in der Öffentlichkeit fast geächtet, wer ohne Helm Fahrrad fährt macht leicht verdächtig, Witze über strikt vegan lebende Partnerin sind nicht erlaubt. Aber, dafür nehmen auch immer mehr Männer ganz selbstverständlich Erziehungsurlaub. Was früher eher undenkbar war, aber sehr gut ist.

Doch eines ist geblieben unsere Väter, ältere Freunde, Großväter oder ältere Brüder spielen immer noch eine wichtige Rolle in unserem Leben. Sie prägen und formen uns mit ihren Werten, Einstellungen und Fähigkeiten. Das Leben eines Mannes ist auch immer eine Erzählung von Herausforderung, Wettbewerb, Zusammenhalt und Haltung.

Ob wir nun als kleiner Junge Fahrradfahren lernen, mit dem Vater zum Schwimmunterricht gehen oder mit ihm Fußball spielen. Jeder Mann hat Erinnerungen daran, der Vater hat uns geprägt, auch wenn wir uns an ihm manchmal durchaus gerieben haben. Vieles von unserem Mann sein hat der Vater bewusst oder unbewusst geprägt. Dazu gehört natürlich auch die Art wie ein Mann sich rasiert, denn das ist reine Männersache.

Seit ich denken kann hat sich mein Vater „elektrisch“ rasiert. Und er hatte eine schwarzen Braun Sixtant. Das Summen aus dem Badezimmer habe ich heute noch in den Ohren.

Mein Vater war ein ruhiger Mann, er sprach wenig und schon gar nicht von selbst. Obwohl er einen  nicht ungefährlichen Beruf hatte, hat er nie damit geprahlt oder dramatische Geschichten erzählt. Das war nicht seine Art. Er hatte natürlich seine Hobbies und Interessen. Aber, dabei blieb er stets bescheiden und geerdet. Er rauchte für sein Leben gern Zigarillos, liebte das Wasser, Schiffe und den Hafen und immerzu hat er etwas gebaut oder gebastelt. Er war halt ein sehr guter Handwerker, dem alles gelang.

Als ich fünfzehneinhalb Jahre war, schenkten mir meine Eltern meinen ersten elektrischen Rasierer. Natürlich war es ein Sixtant. Nun Braun hatte damals wie heute nicht nur den besten Ruf. Braun war auch immer ein Tick teurer als andere Marken, doch bei allen Tests war Braun meist der Testsieger. Für die Marke die Qualität der Rasur und die Haltbarkeit. Ein Sturz auf den Boden, so etwas kommt einfach vor, hinterließ nur Spuren, wenn er ganz unglücklich fiel.

Der Braun Sixtant begleitete mich durch die Schulzeit und Ausbildung. Er war beim Wehrdienst bei Bundesmarine dabei. Morgens und manchmal abends sich rasieren, gehörte zum Tagesablauf. Obwohl damals viele gleichaltrige einen Bart trugen, ich wollte das nicht.

Nach meinen Wehrdienst bekam ich ohne Wartezeit einen Studienplatz und durch einige sehr glückliche Umstände auch gleich eine bezahlbare, sehr preiswerte schöne Wohnung. Das war Glück, viele meiner Kommilitonen haben wesentlich teurer und schlechter gewohnt. So hatte dann mein schwarzer Braun seinen Stammplatz im ersten eigenen Badezimmer. Bis dann irgendwann eine Einschränkung angesagt war, denn meine Freundin zog in die Wohnung ein und beanspruchte natürlich Platz im Bad. Danach war die Platzverteilung 1/3 zu 2/3. Gut, dass der Rasierer recht kompakt war.

Ein paar Jahre später, bekam ich von ihr zu Weihnachten das aktuelle Modell. Jetzt schon mit Akkubetrieb und Elektronik. Müssig zu erwähnen, die Rasurleistung war noch besser und ohne Schnur rasierte es sich viel angenehmer. Dann sah er natürlich die Welt, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien oder USA und auch auf vielen Geschäftsreisen war er mein Mate.

Mehr Vater ist schon lange, kurze Zeit nach seiner Pensionierung, verstorben. Nur kurz konnte er sein  erstes Enkelkind erleben. Lange Zeit erinnerten noch Kleinigkeiten in meinem Elternhaus an ihn. Seine Braun Sixtant haben wir überholen lassen und einem Verwandten, der ihn noch viele Jahre nutzte, in der DDR geschenkt.

Was bleibt von meinem Vater. Ja, auch sein raues Gesicht vor und sein glattes Gesicht nach der Rasur. Eigentlich ähnliche Erinnerungen wie in dem Video von Braun.

Nun ist mein Sohn ein erwachsner Mann, der seinen Platz im Leben gefunden hat. Jetzt glänzt Braun mit der Series 9. Rasierapparat springt als Wort dafür mittlerweile zu kurz. Es ist ein High-Tech Produkt.

Rasierapparat von Braun
Das perfekte Geschenk für einen Mann: Braun Series 9 Foto: Braun

Seien es der ausgeklügelte voll flexible SyncroSonic Scherkopf, der nicht nur sanft über die Haut gleitet, sondern sich optimal den Gesichtskonturen anpassen kann. Ohne die oberste Hautschicht zu reizen wird mit maximaler Präzision wird der Bart geschnitten. Und es gibt keinen Barttyp, mit dem die Series 9 nicht klar kommt – einfach #Sakeofkeeping.

Immer noch ist der Braun „Made in Germany“. Ganz sicher wird er oft verschenkt werden. Von den Eltern für den Sohn oder von der Frau für ihren Schatz. Das Schöne, es ist nicht nur das perfekte Geschenk für den Mann, das täglich gebraucht wird. Es ist auch immer etwas, was den Beschenkten bei jeder Rasur an den Schenker erinnert und das lange Zeit, denn Braun Rasierer stehen in dem Ruf unverwüstlich zu sein.

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