Erster N Klub des Jahres im betahaus 2.0

N KlubN Klub März 2015 Foto: ganz-hamburg.de

Lars Meier und Tobias Schlegel riefen und die Hamburger Nachhaltigkeits-Szene füllte das Café im Erdgeschoss des betahaus 2.0 im Schanzenviertel.

Die Besucher des gelungenen Abends des ersten N Klubs in diesem Jahr am letzten Donnerstag haben gelernt, zukünftig können sie mit einem heilen(!) Fahrrad abends grüne Clubs besuchen, selbst öde Industrie- und Logistikflächen können mehr Biodiverisität haben und wer raus aus Hamburg ziehen will, eine Dorfgründung wird vorbereitet, aber vorher ist noch leckerer Brotaufstrich angesagt. Kennenlernen, Kommunikation, Networking und intensive Gespräche standen im Zentrum des Abends zu dem Benjamin Adrion (Geschäftsführer Viva con Agua und gerade aus Kampala angekommen) als Gastgeber und  Hausherr Lars Brücher (Geschäftsführer hub23 coworking UG) rund 120 Gäste (Besucherrekord!) am Donnerstag begrüßten.

Das betahaus 2.0 ist der Ort des Machens, Teilens und Lernens. Ein ideals Umfeld für Ideen, Diskussionen, Experimente und der Zusammenarbeit, seien es Freelancer, Start-Ups, Teams oder Unternehmen. Ganz flexibel, an die Bedürfnisse der Nutzern angepasst, vom Tagesticket für einen oder ein paar Tage über einen Coworkingplatz oder einem Fixed Desk und mehr.

Im N Klub ist alles ein wenig anders und nicht besonders hanseatisch. Ein Indiz, alle Redebeiträge werden auf einer Holzkiste gehalten. Schwungvoll startete der Abend mit Lars Meier (Initiator) und er ludt zum diskutieren, debattieren und vernetzen ein. Damit passte der N Klub perfekt in die Philosophie des Veranstaltungsortes betahaus Hamburg. Die anwesende Hamburger GRÜNEN-Chefin Katharina Fegebank erinnerte er daran, dass sie bei den Koalitionsverhandlungen doch bitte nicht die 15 Forderungen des N Klubs aus dem November 2014 an Olaf Scholz nicht vergessen möge. Sehr erfreut gab Lars Meyer bekannt, das mit fritz-cola ein neuer N Klub Sponsor gewonnen werden konnte.

Der zweite Kern des Abends sind stets die schon legendär gewordenen „100- Sekunden“-Vorträge in denen frische Ideen zum Thema Zukunftsfähigkeit vorstellt werden. Gar nicht so einfach in 100-Sekunden eine Idee zu vermitteln die oft über Jahre gereift ist und die Zeitglocke ist sehr objektiv.

  • UnternehmensNatur
    Dr. Katharina Schmidt (Nabu Hamburg) warb für das Projekt „UnternehmensNatur“ das in Kooperation mit der Handelskammer entstand. Artenarme Industrie-, Gewerbe- oder Logistikflächen lassen sich mit überschaubaren Aufwand so umgestalten, das grüne, die Biodiversität fördernde, Inseln entstehen. Selbst kleine Unternehmensgrundstücke können ihren Beitrag leisten und effektiv helfen die Artenvielfalt zu sichern und so das Leben in der Stadt nachhaltiger und grüner zu gestalten.
  • GUTDING
    Das ist das Projekt von Agapi und Rado Rethmann. GUTDING produzieren vegane und vegetarische Brotaufstriche mit einem Mehrwegkonzept mit so charmanten Namen „Schnucki“, „Bolle“, „Schmauch“ und Co. mittlerweile so erfolgreich, dass sie bereits von zahlreichen Bio-Supermärkte und Großhändler gelistet sind. Zudem stellt GUTDING durch das Upcycling von weggeworfenem Tragetaschen, Aufbewahrungsboxen und Kunst her. Die Einnahmen der Initiative fließen in das Ziel, in Schleswig-Holstein ein Dorf zu gründen, dessen Einwohner der Natur und ihren Kreisläufen wieder nahe sind.
  • Veloyo keep wheels turninig
    Sebastian Kellner stellte sein Start Up „Veloyo“, das hier im betahaus 2.0 entwickelt wurde, vor. Veloyo ist ein mobiler Fahrradservice. Wer kennt nicht das Problem, wenn man einen reifen platt oder etwas anderes und es ist garantiert kein Fahrradladen in der Nähe. Veloyo löst mit einer App frei nach dem Motto: „Das Leben ist zu kurz für ein kaputtes Fahrrad!“ das Problem und schickt einen Mechaniker auf einem Lastenrad zu servicebedürftigen Velo.
  • ClubEuro
    ClubEuro
    ist ein Projekt von Thore Debor von der Hamburger Clubstiftung. Das Ziel für faire und transparente Ticketpreise sorgen und dabei trotz SolidaritätsEuro viel günstiger als die etablierte Konkurrenz sein.  Ein weiteres großes Plus: Der „ClubEuro“ wird für nachhaltige Investitionen in Clubs aufgewendet um den Energieverbrauch zu senken. Insbesondere die beliebten Getränkekühlschränke mit Glastür sind wahre Energiefresser. Da will ClubEuro eine Alternative entwickeln. 

Auch beim 24. N Klub konnte die CO2-neutrale Mobilität wieder durch zwei Verlosungen gefördert werden. Das N-Klub-Bambusfahrrad „my Boo“ geht an Ulrike Gerwin vom „STADTLICHH – Magazin“ ermöglicht schnelle und umweltfreundliche Berichterstattung. Das vom Autohaus Schlegel für einen Monat kostenfrei bereitgestellte E-Mobil Citroën C Zero erhält das OZEAN FESTIVAL, vertreten durch Organisator Ingo Pohlmann.

Beim Netzwerken dabei

Von ganz-hamburg.de im N Klub gesehen: Samir Besic (Erdkorn Geschäftsführer), Jochen Coenen (Chefredaktion, Sport Bild), Andreas Dölling (Leiter Beratung/Analytics, SAP Consulting), Anne Faika (Gründerin/Geschäftsführerin, Öko-Wochenmarkt & Regionales),  Uta Gardemann (Marketing, Greenpeace Energy), Claus Gotha (Geschäftsführer, AWO Stiftung Aktiv für Hamburg), Karin Heuer (Geschäftsleitung, Politisches Bildungswerk „umdenken“ – Heinrich Böll Stiftung Hamburg), Robin Himmelmann und Jan Philipp Kalla (FC St. Pauli von 1910 e.V.), Mischa Karafiat (Kampagnenleiter, Pfand gehört daneben!), Gabriele Koch (Spendenmarketing, Hinz&Kunzt), Farid Müller (MdHB, GRÜNE Bürgerschaftsfraktion), Dannie Quilitzsch (Standortleitung, Social Impact Lab Hamburg), Ingo Pohlmann (Musiker), Andrea Rehwinkel (Marktforscherin) und Dr. Claudia T. Schmitt (Geschäftsführerin, Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität) Stefan Remmert (Philipps Deutschland).

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