Gala zur Verleihung des Immenhof-Filmpreises 2019 in Malente

Die Immenhof-Fiompreisträger 2019 in Malente, GruppenbildDer Immenhof-Filmpreis 2019 (c) Heike Ross Photography

Die Verleihung des Immenhof-Filmpreises auf einer Gala zur Förderung des Immenhof-Museums nah den Original Drehorten.

Die Immenhof-Trilogie, die innerhalb von drei Jahren in den Fünfziger Jahren gedreht wurde, ist heute noch legendär. Regelmäßig sind die drei Filme in der Weihnachtszeit im Fernsehen zu sehen und sind immer wieder echte Quotenbringer.

Kein Wunder, denn die Mischung aus Pferden, Mädchen, Frauen, Liebe und Heimat ist Kult und es folgten Neuauflagen sowie eine TV-Serie. Die Drehorte, wie z.B. das Gut Rothensande, rund um Malente ziehen heute noch Fans an.

Der relativ junge Immenhof-Filmpreis ist wahrlich kein Preis der abgehobenen staatlich alimentierten Kultur-Nomenklatura, die mit Vorliebe sich selbst auszeichnet, sondern eine am Publikumsgeschmack orientierte Ehrung. Das sorgt für Erdung.

Dieser Filmpreis bewertet neben der schauspielerischen Leistung und Ausstrahlung, vor allem die Verbundenheit zu Pferden und Heimat, erläutert der Initiator Mario Würz. Der Immenhof-Filmpreis stehe in Tradition der Immenhof-Filme, die Malente und die Holsteinische Schweiz in Deutschland bekannt gemacht haben.

Bereits zum sechste Mal versammelte man sich zu einer kleinen familiären Gala im Uwe Seeler Fußballpark. Natürlich war Selfie Alarm an diesem Abend angesagt und störte überhaupt nicht die entspannte Atmosphäre.

Preisträger Immenhof-Filmpreis 2019
(c) Heike Ross Photography

Bei der Gala konnten die Gäste ihre Lieblinge und Stars hautnah erleben. Durch den Abend führte Mario Würz (Initiator des Immenhof-Museums). In seiner charmanten Art entlockte er seinen Gästen spannende Detail aus deren schauspielerischen Berufsalltag. Auch der persönliche Bezug zu Malente und den Immenhof-Filmen war ihm immer Fragen wert.

Die Immenhof-Filmpreisträger 2019

Heuer wurden Walter Sittler („Der Kommissar und das Meer“), Andrea Gerhard (die Arzthelferin in ZDF-Kultserie „Der Bergdoktor“) ausgezeichnet. Jessica Ginkel (GZSZ, ZDF-Telenovela „Lena – Liebe meines Lebens und “Der Lehrer“), Floriane Daniel („Wasserpolizei Bodensee“), Nicole Mieth („Verbotene Liebe“), Liza Tzschirner, („Held“ und „Der Ranger“), Patricia Aulitzky („Lena Lorenz“ ), Denise Zich, (Rosemunde Pilcher Filme, das Traumschiff und Tatort), Dagny Dewath („Alarm für Cobra 11“), Katrin Weisser, Vanida Karun und Tina Bordihn („SOKO Stuttgart“) waren auch Preisträger.

Der 2001 verstorbene Matthias Fuchs erhielt postum den Ehrenpreis für sein Lebenswerk. In der Immenhof-Trilogie hat er die Rolle des hochnäsigen ‚Ethelbert‘ gespielt. Diese Auszeichnung wurde seiner Tochter Maria Fuchs, selbst Schauspielerin, an diesem Abend entgegengenommen.

Nach dem Filmpreis ist vor dem Filmpreis

Ein toller Erfolg, denn mittlerweile hat sich der Immenhof-Filmpreis etabliert. Jetzt laufen schon die Vorbereitungen für 2020. Erste Nominierungen liegen bereits vor. Die Preisträger selbst werden von einer Jury, die sich aus sieben ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern des Vereins zur Förderung des Immenhof-Museums zusammensetzt, ermittelt.

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