Ganz Hamburg fragt sich: Rettet der neue Coach Gisdol den HSV?

Das Volksparkstadion die gute Stube des HSVDas Volksparkstadion die gute Stube des HSV © HSV

Der Bundesliga-Dino sorgt leider bei seinen Fans wieder für hohen Blutdruck beim Anblick des Tabellenstandes in der Fußball Bundesliga.

Mit zwei Punkten nach sieben Partien befindet sich der HSV derzeit auf einem Abstiegsrang. Unter Bruno Labbadia konnten die Hamburger in sechs Spielen gerade einmal einen Punkt holen; nach dem Auftakt, bei dem man zum ersten Spieltag gegen den FC Ingolstadt noch ein Remis erspielen konnte, schlossen sich fünf Spiele in Folge ohne Sieg an. Zunächst gelang zwar gegen Leverkusen eine Führung, doch in den letzten Spielminuten kassierten die Norddeutschen noch drei Gegentreffer, punktlos endete auch das Heimspiel gegen den Aufsteiger RB Leipzig – eine 0:4-Schlappe im Volksparkstadion musste man hier hinnehmen.

Etwas knapper viel dann die Niederlage gegen den zweiten Aufsteiger der aktuellen Saison aus: Gegen die Freiburger Streich-Elf verlor man mit einem 0:1. Für Bruno Labbadia war zu diesem Zeitpunkt sein Job schon stark gefährdet, und trotz einer im wesentlichen guten Leistung gegen den Rekordmeister Bayern München – der HSV verlor „lediglich“ mit einem 0:1, wobei sich der Gegentreffer wiederum in den letzten Spielminuten ereignete – entschieden sich die Verantwortlichen zum Feuern von Bruno Labbadia und Markus Gisdol übernahm übergangslos das Amt als Trainer beim HSV.

In zwei der letzten drei Jahre verhinderte der HSV erst in der Relegation den Abstieg

Der HSV hat in zwei der letzten drei Jahren mit akuten Abstiegssorgen zu kämpfen gehabt, musste zweimal hintereinander in der Relegation, und dort war es beispielsweise in den Play-Offs gegen Karlsruhe sehr eng für den Bundesliga-Dino. Der Klassenerhalt hing bereits mehrmals am seidenen Faden, doch weiterhin wollen die Fans und Verantwortlichen in der Bundesliga sehen, immerhin musste noch nie der Weggang in die Liga zwei vollzogen werden. Doch diese Tatsache setzt die Spieler besonders unter Druck. Gelingt es dem neuen Coach Gisdol, für das notwendige Selbstbewusstsein bei den Spielern zu sorgen, sie zu motiveren und den Kader zu entwicklen?

Bei seinem Debüt kassierte Markus Gisdol, der zuvor beim TSG Hoffenheim angestellt war und während der vergangenen Saison sein Amt an Huub Stevens abgegeben hatte, zunächst eine 0:2-Niederlage gegen Hertha BSC, worauf sich ein 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach anschloss – und damit der zweite Punkt in der Saison gesammelt werden konnte. Allerdings muss ganz klar betont werden, dass in dieser Partie die Gladbacher Fohlen das Pech auf ihrer Seite hatten – die Schubert-Elf vergab gleich zwei Elfmeter gegen den HSV und noch dazu die eine oder andere Torchance. Trotzdem zeigt dieser Punktgewinn gegen einen Champions-League-Teilnehmer, dass die Mannschaft von Gisdol noch lange nicht abgeschrieben werden kann.

Markus Gisdol hat genug Zeit, die Mannschaft zu entwickeln

Bislang ist noch nicht einmal ein Drittel der Saison absolviert, und nicht nur der HSV hat einen nicht allzu optimalen Auftakt in die Spielzeit hinter sich. Weitere Abstiegskandidaten derzeit haben keinen oder nur einen geringfügigen Abstand, was die bisher erworbenen Punkte anbelangt. Die schnelle Entscheidung des Trainerwechsels sorgte dafür, dass Gisdol nun viel Freiraum hat und die Mannschaft nach seinen Vorstellungen weiter entwickeln kann. Die kommende Spieltagen werden dann bereits einen Trend für die zu erwartenden Leistungen abgeben.

Selfie Alarm mit König Pilsener bei den HSV Fans

Kräftige Unterstützung für den HSV gibt es gerade vom Sponsor König Pilsener, der den Ur-Partner Holsten als Biersponsor abgelöst hat. Die HSV-Fanaktion – KÖNIG DER RAUTE – und fordert alle Fans auf Flagge für den HSV zu zeigen und wer mitmacht und sein Foto postet, bekommt ein 5-l-Fass König Pilsener.

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