Goldeimer sagt: Aber bitte mit Seife! Zum Welttag der Handhygiene am 5. Mai

HändewaschenHände waschen, Äthiopien. Foto: Henrik Wiards für Viva con Agua

Ganz einfache Dinge machen unser Leben gesünder und helfen Krankheiten zu verhüten. Sauberes Wasser, sanitäre Einrichtungen und einfache Körperhygiene, wie Waschmöglichkeiten mit Seife, verbessern die Lebensqualität und verringern die Krankheitswahrscheinlichkeit erheblich. Denn Viren und Bakterien werden weitestgehend durch simples und richtiges Händewaschen vernichtet. Dafür braucht es keine tuere Antibiotika, High-Tech oder große Investitionen. Angepasste Technik und eine gute Organisation wirken mit wenig finanziellen Mitteln. Es braucht nur Anstöße wie den Welttag der Handhygiene am heutigen 5. Mai. Ein guter Grund für die Hamburger Initiativen Viva con Agua und Goldeimer sauberes Wasser und Seife zu feiern.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, Händewaschen ist mit der einfachste und wichtigste Infektionsschutz. Ganz normale Seife aus dem Drogeriemarkt ist dafür vollkommen ausreichend. In Deutschland ist das kein Problem, sondern eher eine Frage der Disziplin. In den Entwicklungsländern kann Hygiene und ergo auch Händewaschen eine Frage von Leben, schwerer Krankheit oder gar Tod sein. Deshalb nutzen Viva con Agua und Goldeimer den Welttag der Handhygiene am 5. Mai, um auf die Bedeutung des Händewaschens hinzuweisen.

Wasserkanister von Viva con Agua in Afrika
Die „Six steps of Handwashing“ sind immer Teil der Wasser- und Hygiene-Projekte von Viva con Agua.
Foto: Steffen Z. Wolff für Viva con Agua

Ein dreifaches Hoch auf sauberes Wasser und Seife!

Die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache:

  • In Deutschland waschen nur 51 Prozent der Männer ihre Hände mit Wasser und Seife nachdem sie auf dem Klo waren. Frauen immerhin zu 82 Prozent. Rund 7 Prozent verzichteten gänzlich auf das Händewaschen. (Quelle: Stud. Beobachtungsstudie Universität Heidelberg 2018). Jungs, da geht doch noch was!
  • Drei Milliarden Menschen (!), das sind 40% der Weltbevölkerung haben keine Handwaschmöglichkeiten mit Seife und Wasser zu Hause. Für knapp 300.000 Kinder unter 5 Jahren ist es ein Todesurteil, sie sterben aufgrund mangelnder Hygiene, schlechtersanitären Einrichtungen oder an unsicherem Trinkwasser. (Quelle)
  • Händewaschen wirkt, denn das Bakterien- und Viren Infektionsrisiko sinkt um bis zu 99,9%. Das schon mit einem Stück Seife für 40 Cent (!). Der Grund, und 80 Prozent aller ansteckenden Krankheiten werden über die Hände übertragen. Das Risiko an Durchfall zu erkranken, kann damit sogar um ein Drittel verringert werden. (Quelle)
  • Wer unkontrolliert Keime einfangen will, greift in die Snackschalen von Bars. Der Grund, die wenigsten Menschen benutzen Löffel zur Entnahme.
Jetzt neue und für eine gute Sache: Die Goldeimer Normale Seife (c) Goldeimer

Goldeimer – Normale Seife

Zum Welttag der Handhygiene bringt Goldeimer, das Schwesterunternehmen von Viva con Agua, seine neue Seife, die Normale Seife, auf den Markt. Damit die woke Zielgruppe darüber auch so richtig froh ist, natürlich wird die Goldeimerseife vegan, ohne Mikroplastik, Erdölchemie und synthetische Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffe hergestellt. Mit dem Verkauf will Goldeimer weltweit WASH-Projekte (Water, Sanitation, Hygiene) unterstützen und fördern.

Wenn wir etwas in die Stadtgeschichte zurückgehen, dann waren auch in Hamburg die hygienischen Bedingungen katastrophal. An der Cholera-Epidemie in Hamburg im Jahr 1892 starben nach Behördenangaben 8.605 Menschen plus einer Dunkelziffer. Damals hatte die Stadt um die 350 Tsd. Einwohner. Das sind 2,5% der Gesamtbevölkerung, wobei insbesondere die ärmeren Schichten davon betroffen waren, denn sie kamen in erster Line mit verkeimtem Wasser in Berührung. Im benachbartem Altona sind nur ganz wenige Menschen an Cholera gestorben. Der Grund, das Wasserwerk, das auch mit Elbwasser versorgt wurde, hatte bereits Wasserfilter und war sauber.