Stapellauf für den HafenCity RiverBus

HafenCity RiverBus auf der ElbeDer HafenCity RiverBus auf der Elbe vor der HafenCity : © HafenCity RiverBus/Sven Mainzer

Der HafenCity RiverBus präsentiert sich im finalen Look auf der Elbe

Hamburg hat einen Superlativ und eine Attraktion mehr. Der HafenCity RiverBus ist das erste Amphibienfahrzeug für kombinierter Stadt- und Flussrundfahrten in Hamburg und sogar in ganz Deutschland. Das ist doch etwas, oder? Auf der Elbe pfügt der RiverBus mit maximal sieben Knoten (knapp 13 km/h) die Wellen. Auf der Straße erreicht das Fahrzeug, das für bis zu 36 Passagiere und drei Crew-Mitglieder ausgelegt ist, rund 65 Stundenkilometer, die kann man in Hamburg sowieso nur ganz selten fahren. Prima, alle Signale sind jetzt auf Grün, denn seit Anfang März 2016 verfügt der HafenCity RiverBus über alle notwendigen Genehmigungen.

Gestern, präsentierten die HafenCity RiverBus Initiatoren, Fred Franken und Jan-Peter Mahlstedt, offiziell die neue Hamburger Attraktion in ihrem finalen Zustand. „Wir möchten uns ausdrücklich bei allen bedanken, die bis jetzt an uns geglaubt haben“, so Mahlstedt, der für die technische Leitung verantwortlich ist gegenüber ganz-hamburg.de. „Ein besonderer Dank gilt der Handelskammer Hamburg, die uns intensiv begleitet und bei den erforderlichen Genehmigungen sehr gut unterstützt hat.“ 

Man kann es sich vorstellen, mit so einem Projekt läuft man bei den beteiligten Behörden nicht gerade offene Türen ein, denn es gilt viele Normen und durchaus sinnvolle Sicherheitsrichtlinien zu beachten. Das Fahrzeug wurde in Budapest als Prototyp von der Firma Swimbus International und gebaut, die bereits seit sechs Jahren erfolgreich den RiverRide in Budapest betreibt. Die beiden Initiatoren mussten schon Geld in Hand nehmen. Das Investitionsvolumen für die Entwicklung und den Bau des HafenCity RiverBus beläuft sich auf circa eine Million Euro, nicht gerade Kleingeld.

Die Vorbereitungen laufen – Mitte April geht es los!

Bis zur ersten regulären Fahrt mit Gästen dauert es noch eine kleine Weile, denn es stehen noch einige Arbeiten auf der To Do-Liste. So muss in Entenweder, dort soll der RiverBus wassern, die Rampe für einen tideunabhängigen Betrieb verlängert werden. Ende März starten hier die Bauarbeiten. Die RiverBus Macher planen eine Bauzeit von zwei Wochen. Mitte April könnte es dann losgehen. ganz-hamburg.de drückt die Daumen.  

Auch das Fahrtgebiet auf der Elbe wird noch zusammen mit der Hafenbehörde endgültig bestimmt. Aktuellen Planungen zufolge, soll die Route an Land von der Brooktorkaibrücke in der Speicherstadt bis nach Entenwerder führen. Dort folgen die Wasserung über eine Rampe und eine circa 35-minütige Fahrt auf der Elbe. Wieder an Land führt die Tour zurück zum Ausgangspunkt. Circa 80 Minuten (45 Minuten Straße, 35 Minuten Wasser) soll die Stadtkreuzfahrt insgesamt dauern.

 

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