Hamburger Stiftungen und Vereine zeigen sich gemeinsam solidarisch für das Traditionsunternehmen Barkassen-Meyer

MS EnnstalDie MS Ennstal mit Arbeiten von Udo Lindenberg © ganz-hamburg.de

WIR sitzen ALLE in „einem Boot“ – Solidarität ist keine Einbahnstraße. Wir helfen alle Barkassen-Meyer!

Unter diesem starken Motto starten Verantwortliche zahlreicher renomierter Hamburger Stiftungen und Vereine einen Aufruf zur Solidarität eines Förderers aus der Hamburger Wirtschaft.

Hubert Neubacher
Barkassen Meyer Chef Hubert Neubacher © Stephan Bestmann

Viele wissen es, der so umtriebige, wie innovative und engagierte, Hubert Neubacher (Geschäftsführer und Inhaber von Barkassen-Meyer im Hamburger Hafen) unterstützt seit vielen Jahren zahlreiche kulturelle und soziale Einrichtungen aktiv und mit ganz viel Herzblut in Hamburg.

„Wir alle haben in unseren Stiftungen und Vereinen von dem Engagement Hubert Neubachers und seiner Crew profitiert!“,

so Lutz Johannsen (Hamburgische Regenbogenstiftung/ AIDS Hilfe Hamburg e.V.), der Initiator des Aufrufes.

Doch dann ist etwas, auf das man kein Unternehmer vorbereiten kann, passiert. Die Corona-Krise hat von jetzt auf gleich das Barkassen-Geschäft gestoppt. Seit zwei Monate dümpelt die Flotte an den Liegeplätzen.

Der Hoffnungsstreifen am Horizont

Doch im Zuge der Lockdown-Lockerungsmaßnahmen geht es jetzt ganz langsam wieder los. Der Fahrbetrieb für Fahrgastschiffe und Barkassen im Hamburger Hafen darf nun eingeschränkt wieder starten. Wie auch in anderen Branchen führen Auflagen zu einer stark verminderten Auslastung. Die Abstandsregelung von 1,5 m zum Schutze aller führen zu einer sehr reduzierten Fahrgastzahl. So können z.B. auf dem Flaggschiff von Barkassen-Meyer, der „COMMODORE“, z. Zt. nur 70 statt 300 Gäste an Bord kommen.

Auch die diversen und sonst so beliebten„Kunst-Barkassen“ des über 100 Jahre alten Traditionsbetriebes können nur mit einer Belegung von maximal 30% das bunte Treiben im Hafen bereichern. Das Geschäft einer Hamburger Hafenreederei ist ein Saisongeschäft. Ein Hauptteil des Umsatzes wird in der relativ kurzen Sommersaison erwirtschaftet. Im Frühjahr, Herbst und Winter sinkt die Auslastung. Normalerweise kein Problem, denn wer vernünftig gewirtschaftet hat, hat gerade für den umsatzschwachen Winter Finanzreserven gebildet. Doch in diesem Jahr müssen die Hafen-Reedereien den umsatz- und Gäste-armen Winter ohne Reserven meistern.

Es ist an der Zeit, etwas zurückzugeben!

In einer einzigartigen Aktion rufen deshalb nun Verantwortliche von Stiftungen und Vereinen unter dem o. g. Motto dazu auf, ein „BM-Soli-Ticket“ (BM steht für Barkassen-Meyer) zu erwerben. Bei einer Buchung für eine Große Hafenrundfahrt zahlt jeder Gast für eine weitere imaginäre Begleitung nochmal den Fahrpreis – also pro Person 36,- € anstatt 18.- €. Die Tickets sind bis zur Einlösung an einem Wunschtermin nach Anmeldung und innerhalb der Öffnungszeiten von Barkassen-Meyer gültig. „BM-Soli-Tickets“ sind zu erwerben unter: https://barkassenmeyer.reservix.de/p/reservix/group/344193

Auch Großveranstaltungen wie das alljährliche „Friendship©“, eine Initiative von Hubert Neubacher und Norbert Wiwianka, im Rahmen des Hamburger CSDs, sind zurzeit nicht möglich. An deren Stelle plant nun die Solidargemeinschaft eine einmalige Veranstaltung „Aktions-Ship(s) 2020“. Jeder, der ein Ticket zu o. g. Konditionen erwirbt, kann am Samstag, den 4.7.2020, teilnehmen. Die Initiatoren wünschen sich für diesen Tag nicht nur eine Barkasse, sondern einen Barkassenkorso, der auf der Elbe schippert – exemplarisch für ein traditionelles Bild im Hamburger Hafen, was auch in der neuen Normalität weiterhin Menschen an Land und an Bord erfreuen mag.

So bekannte wie renommierte Hamburger Stiftunge unterstüzen diese Idee

Die AIDS Hilfe Hamburg e.V. – Jörg Korell, die Hamburgische Regenbogenstiftung – Lutz Johannsen, die Stiftung Kinderjahre – Hannelore Lay, die NCL-Stiftung – Dr. Frank Stehr, Hamburg Pride e.V. – Stefan Mielchen und die Stiftung phönikks – Dr. Beatrice Züll

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