HafenCity: Das urbane Wohnprojekt Eleven Decks feierte Richtfest

Eleven Decks: Richtkranz für ein Richtfest in der HafenCityRichtkranz für das Eleven Decks in der HafenCity (c) Highlife Media

Im südlichen Überseequartier geht es kräftig voran. Projektentwickler DC Developments setzt dem Wohnprojekt Eleven Decks die Krone auf und feiert damit das erste Richtfest in dem Quartier.

Das spektakuläre Wohnprojekt Eleven Decks das im Rahmen des Westfield Hamburg-Überseequartiers, entsteht hat mit dem Richtfest am 15. September 2022 einen großen symbolischen Meilenstein erreicht. Als erstes der drei Wohngebäude in dem Quartier kann der Projektenwickler DC Developments Richtfest feiern. Denn es entsteht nicht gerade ein kleines Gebäude. Das Wohnhaus erstreckt sich elf Etagen. Auf 21.000 Quadratmeter Wohnfläche entstehen 306 Wohneinheiten, davon 224 Ein- und Zwei-Zimmer-Apartments sowie 18 Penthouses mit eigenen begrünten Dachterrassen. Der Clou ist ein 3.500 qm großer begrünter Innenhof. Der Bauträger geht davon aus, dass Anfang 2024 alles fertiggestellt ist.

Gruppenaufnahme Eleven Decks Richtfest
Eleven Decks Richtfest: Harald Löhle, Björn Dahler, Carsten Roth, Lothar Schubert, Jacques Boursault, Susanne Bühler, Karen Mester-Lichtsinn, Bartosz Liszko, Viktor Eskioglou, Fabian Maschlanka (von links) (c) Highlife Media

Im Innenhof versammelten sich 200 Gäste als die Richtkrone bei ziemlich norddeutschem durchwachsenden Wetter in luftige Höhen gezogen wurde.,

„Wir schaffen mit Ihnen einen Ort, der Begegnungen zwischen allen Generationen ermöglicht. Wo mitten im pulsierenden Hamburg gewohnt werden kann und vor allem auch das Leben im Grünen einen großen Stellenwert haben wird. Sie schaffen hier mit uns ein besonders Stück Stadt, dass internationales Metropolenflair, mit einem grünen Umfeld und den Blick auf den Hafen und das Leben verbindet.“

Lothar Schubert, geschäftsführender Gesellschafter von DC Developments, Hamburg
Robau Eleven Decks mit Kränen
Rohbau Eleven Decks in der HafenCity © Norbert Schmidt

Noch ist das Gebäude eine große Baustelle, die zwar bestens organisiert ist, aber der Laie braucht immer ganz viel Fantasie um zu erahnen wie es später einmal aussehen wird. Häuser und Wohnungen kann eigentlich jeder bauen. Moderne Projekte erkennt man nicht nur daran, dass sie sparsam mit Ressourcen umgehen, wenig Energie verbrauchen. In der HafenCity lautet das Stichwort Community Spaces.

Straßenansicht des Immobilenprojetes Eleven Decks
Eleven Decks in HafenCity Visualisierung: DC Developments / Prof. Carsten Roth

Die Community Spaces wurden vom Architekten Carsten Roth großzügig geplant. Neben dem großen begrünten Innenhof wird es in den Eleven Decks neben Co-Working-Spaces auch einen Fitness- und Yogaraum geben. Dazu kommen ein Clubbing-Bereich mit offener Küche, eine Lounge sowie einen Gaming Room geben.

„Mit diesem exklusiven Sharing-Konzept stellen sie eine Erweiterung der jeweiligen Apartments für ihre Bewohnerinnen und Bewohner dar“,

betont Schubert.

Das Gesamtkonzept wird von drei Interior-Linien des Designer Duos PASCH Design komplettiert. Das Duo wird zudem die Community Spaces sowie den Eingangsbereich des Eleven Decks gestalten, das dem Wohngebäude seinen exklusiven Hotelcharme verleihen wird.

Abschied von der Just in Time Lieferung beim Bau

Die Planer und Macher eines solchen Bauprojektes müssen vielfältige Schwierigkeiten und Versorgungsproblem lösen. Der Ukrainekrieg bewirktet, dass ein neuer Lieferant für über 20.000 qm Parket gefunden werden musste. Ein bedeutender italienischer Fliegenhersteller hat aufgrund der hohen Gaspreise die Produktion eingestellt. Damit ohne Zeitverzögerung gebaut werden kann, gibt es ein großes Zwischenlager auf der Veddel, damit die einzelnen Gewerke das Bau- und Installationsmaterial zwischenlagern können. Das klingt einfach. Tatsächlich erfordert es viel professionelle Erfahrung, Know How, Planung und treibt leider auch die Kosten. Aber nur so lassen sich Termine halten und die Gewerke können planmäßig arbeiten. Auf die Fertigstellung des Rohbaus folgt nun der Innenausbau und aus den aktuell 60 Arbeitern, die täglich auf dem Baufeld tätig sind, werden mehr als 500 Menschen, die das Projekt in die nächste Bauphase bringen.

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