Inventur des Grauens im Horrorquartier – Das Hamburg Dungeon in erstaunlichen Zahlen

Hamburg Dungeon Horror TheaterHamburg Dungeon - Die Rache der Gequälten © ganz-hamburg.de

Hamburg Dungeon Inside – wir decken viele erschreckende Details auf und warnen vor dem Hamburger Horrorquartier!

Es gibt wahrlich bessere und feine Adressen in Stadt. Seit zig Jahren ist das Hamburg Dungeon nun in der Hamburger Speicherstadt beheimatet und hat sich zu einer zuverlässigen Adresse, die ganz sicher auch polizeibekannt ist, für Horror, Mord, Totschlag und Pest entwickelt. Trotz (oder gerade wegen?) dieses Schreckens und Horrors drängeln sich immer wieder ahnungslose Besucher, harmlose Touristen vor der Kasse, bis ihnen dann im Inneren des Hamburg Dungeons alle Sinne vergehen.

Investigative Reportage aus dem Hamburger Horrorquartier

Wie unsere Redaktion aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, werden einmal im Jahr werden alle Kostüme, Requisiten oder technische Ausstattungen des Hamburg Dungeon bei der Jahresinventur gezählt. Aus diesem Grund haben wir unseren bewährten Redaktionsboten, Rüdiger Stein-Bendes, investigativ und Undercover in das Inventurteam des Dungeons eingeschleust. Ihm wurde in der Redaktionssitzung das launige Motto: „Vielleicht findest Du ja noch ein paar Leichen im Keller…“ noch hinterher gerufen als er sich auf den Weg in die Hamburger Speicherstadt machte.

Rüdiger Stein-Bendes

Redaktionsbote Rüdiger Stein-Bendes Foto: privat

Die nächsten zwei Tage war Rüdiger Stein-Bendes nicht zu sehen. Dann saß er morgens um 11.45 Uhr kreidebleich, zitternd und leicht verwirrt in unserem Besprechungsraum. Nachdem er aus der Redaktionsflasche eine kräftige Dosis Weinbrand getrunken hatte, konnte er uns Auskunft geben. In der Tat, was Rüdiger Stein-Bendes da in Erfahrung gebracht hat, schreit nach Veröffentlichung!

Hier die wichtigsten und schauderhaftesten Hamburg Dungeon Details

Es befinden sich in der Speicherstadt: 13 Pestleichen, 51 Liter Krustenblut, 22 Folterinstrumente, ein 477 Gramm schweres Pestleichen-Herz und eine Pestleichen-Blase (546 g), 8 menschliche Skelette, 83 abgehackte und Toten-Köpfe (!), 104 Spinnen und 86 Ratten (tot und lebendig) und die längste Ratte ist dabei 44 cm lang! Warum hier nicht die Gesundheitsbehörde einschreitet ist uns ein Rätsel.

Die Show des Grauens wird von 59 angestellten Schauspielern in Szene gesetzt. Sie sind im letzten Jahr in 195.001 Shows aufgetreten. Um in die Rollen von Schinderhannes, Berta oder der Mörderin Maria Katharina Wächtler zu schlüpfen haben sie insgesamt 134 Tage vor dem Schminkspiegel verbracht und über 500 Kilogramm Make-up verbraucht.

Viele Ein- und Umbaumaßnahmen

Bei den Umbauten im letzten Jahr hat die Technik nicht am Material gespart. Allein im historischen Gängeviertel, durch das die Besucher seit April 2017 in die dunklen Geschichten des Hamburg Dungeons hinabsteigen, wurden 20 Tonnen Zement, 2,3 Kilometer Kabel und knapp 500 Liter Farbe verarbeitet. Die Kulissenbauer haben das perfekte Umfeld geschaffen, um die Besucher im Hafenviertel um 1800 zu empfangen.

Rüdiger Stein-Bendes hat noch so einiges entdeckt: So gab es sogar zwei Heiratsanträge. Es wurden 146 Haarspray Dosen und 6.451 Abschminktücher verbraucht. In der Garderobe gibt es u.a. 23 Perücken, 253 Paar Schuhe, 434 Kostümteile. Ansonsten fanden sich noch 89 Pest – Medikamente. Es wurden insgesamt 31.476 Obduktionen durchgeführt und der ‚Kotzer‘ hat 13.780 Liter Magenflüssigkeit ausgespuckt. Der kleinster Käfig ist 1 m² und er größter Käfig ist 3,6 m² groß. 

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