Hamburg von oben: unbekannte Aussichten

Bild: © John Foxx/Stockbyte/thinkstockBild: © John Foxx/Stockbyte/thinkstock
Für die Stadt Hamburg kann es eigentlich nur ein Motto geben: hoch hinaus! Aber nicht nur am Stadtbild werden fleißig neue, hohe Wahrzeichen für die Hansestadt gebaut, auch die Einwohner schnuppern gerne mal Höhenluft.

Klar, die höchsten Gebäude der Welt stehen nun nicht gerade in der Hansestadt. Dennoch hat auch Hamburg tolle Aussichten zu bieten. Teils schick, teils skurril und zum Teil auch mit einem anstrengenden Weg bis zur Spitze. Also: Kamera zücken, die guten Sigma Objektive aufsetzen und Erinnerungen in Form von Fotografien festhalten!

Der skurrile Tipp: Ab auf den Energieberg

Zugegeben, ein Ausflug auf eine ehemalige Mülldeponie hört sich im ersten Moment komisch an. Doch ist man erst einmal auf dem Deponiehügel in Georgswerder angekommen, vergisst man fast, dass man auf dem Unrat der vergangenen Jahrzehnte steht. Bis in die Innenstadt reicht die Sicht, wenn man auf dem Weggeworfenen der Vergangenheit steht. Seit 1979 ist die Mülldeponie geschlossen und begrünt worden – und im Rahmen der Internationalen Bauausstellung wurde diese zum Energieberg. Seitdem versorgen Windräder und Photovoltaikanlagen rund 20 Prozent der Haushalte in Wilhelmsburg mit Strom. Auch für den Geldbeutel ist dieser Ausflug regenerativ, ist der Eintritt doch kostenlos. Am besten zu erreichen ist der Energieberg mit der Buslinie 154 an der Haltestelle Fiskalische Straße.

Der elegante Tipp: 20 Stockwerke über dem Hafen

Nein, die Bar „20Up“ ist definitiv kein normales Lokal. Und das liegt nicht nur an den über 20 Meter langen Tresen, auf denen die zum Teil exotischen Cocktails serviert werden. Denn das „20Up“ liegt im 20. Obergeschoss des Empire Riverside Hotel in direkter Nähe zu den Landungsbrücken. Allerlei Getränkevariationen versüßen dabei den Ausblick auf den Sonnenuntergang durch die große Fensterfront. Ein abschließender Spaziergang entlang der Landungsbrücken und ein perfekter Abend mit einem wunderschönen Blick auf Hamburg neigt sich dem Ende zu. Besonderer Tipp: Bei den Hamburg Cruise Days bietet das „20Up“ einen unbeschreiblichen Ausblick auf die Feierlichkeiten. Erreichen kann man das Hotel mit der Buslinie 111, welche an der Bernhard-Nocht-Straße hält.

Der anstrengende Tipp: Fühlen Sie sich wie ein Seefahrer

Die Rickmer Rickmers ist jedem Hamburger ein Begriff, immerhin steht das ehemalige Transportschiff bereits seit 1978 wieder in seiner Heimatstadt Hamburg. Viel erlebt hat es in den Jahren seit seiner Fertigstellung 1896 – und heute dient das Museumsschiff selber als Erlebnisort. Neben Rundgängen und dem Bordrestaurant bietet es außerdem einen genialen Ausblick auf den Hamburger Hafen – doch dafür muss erst geschwitzt werden. Jeden Samstag und zu besonderen Anlässen können die Besucher abgesichert bis zu 35 Meter hoch hinaus in die Takelage klettern. Wie in den Hochzeiten der Seefahrer können sich die Besucher fühlen, wenn eine „steife Brise“ den Ausblick wirklichkeitsgetreu werden lässt.

 

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