Hamburger Gesundheitsbehörde sagt Tschüss Bundeswehr

Bundeswehrsoldaten in Fleckttarn werden eingewiesenDie erste Schicht bei der Corona-Nachverfolgung wird in ihre Aufgaben eingewiesen - Symbolbild (c) Bundeswehr

Corona-Pandemie: Die Bundeswehr in Hamburg beendet am 21. Februar 2022 die Amtshilfe bei der telefonischen Kontaktnachverfolgung.

Die Bundeswehr denkt und plant in Einsätzen. Soldaten und Soldatinnen müssen dabei stets flexibel sein, denn die Einsatzlage kann sich schnell ändern. Dann wird das Gepäck gepackt und los geht es. In Hamburg packen jetzt 40 Soldaten von der Flugabwehrraketengruppe 26 aus Husum ihr Gepäck. Denn am 21. Februar 2022 endete ihr Amtshilfeeinsatz bei der telefonischen Kontaktnachverfolgung für die Hamburger Gesundheitsbehörde.

Für 60 Männer und Frauen vom Spezialpionierregiment 164, ebenfalls aus Husum, war der Einsatz schon am 14. Februar 2022 vorbei. Insgesamt hat die Bundeswehr die Hamburger Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration seit 4. Januar 2022 bei der telefonischen Kontaktnachverfolgung mit 100 Soldaten unterstützt.

Die Amtshilfe gemäß Artikel 35 Absatz 1 Grundgesetz war zunächst bis zum 26. Januar 2022 befristet und wurde aufgrund der hohen Inzidenzwerte bis zum 21. Februar 2022 verlängert. Weiterhin in der Amtshilfe tätig sind bis Ende des Monats 34 Soldatinnen und Soldaten, die in zwei Hamburger Pflegeeinrichtungen das Pflegepersonal unterstützen. Das Landeskommando Hamburg in der Reichspräsident-Ebert-Kaserne in Hamburg Iserbrook unter der Leitung von Kapitän zur See Michael Giss koordiniert die Amtshilfeeinsätze.

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