Auch für uns Hamburgerinnen gilt, es gibt einige absolute No-Gos: kniefreie Dirndls tragen Teppichluder. Ein Dirndl sollte immer mindestens bis zum Knie gehen. Alles andere sieht billig aus. Auch die Bluse unter dem Dirndl wegzulassen ist ein absolutes Tabu, ebenso wie zu viel Glitzer, Spitze oder Motive wie Totenkopf & Co. Ansonsten gilt auch auf dem Oktoberfest: Erlaubt ist, was gefällt. In erster Linie muss sich jede Frau in ihrem Outfit wohlfühlen. Das ist häufig eine Frage von Geschmack und nicht vom Geldbeutel . Ich mache mir da keine Sorgen, die Hanseatin ist gemeinhin stilsicher und das leicht daneben überlassen wir den Mädels aus Berlin.

Für die Girlie-Fraktion hat die Münchener Couture-Designerin Ophelia Blaimer ein Oktoberfest-Dirndl für ihre Muse Barbie entworfen. Da geht es in Sonnengelb, Pink und Türkis richtig prinzessinnenhaft zur Sache. Allerdings sind die drei Barbie-Dirndls Unikate und wir alle können unsere Sonnenbrillen getrost zu Hause lassen, es besteht keine Blendgefahr, denn die Wahrscheinlichkeit es real zu sehen ist eher gering.