Hamburgs Sommergärten, zum dritten Mal blüht die City auf

Gruppenaufnahme Eröffnung Hamburger SommergärtenSenator Andreas Dressel, Nova Meierhenrich, Nicole C. Unger, Senatorin Dorothee Stapelfeld (vl) (c) Norbert Schmidt

Hamburgs Sommergärten, das ist schon eine liebgewonnen kleine Tradition, die die Hamburger City aufblühen lässt. Obwohl Hamburg dank der vielen Parks und der Straßenbäume eine grüne Stadt ist, in der City dominiert Beton und Asphalt. Doch vom 13. Juli bis zum 8. August ist das ganz anders und das ist auch gut so. Dann verwandeln sich die beliebtesten Einkaufsstraßen in der City in eine zusammenhängende Sommergartenlandschaft mit vielen Bäume, Blumen und andere Bepflanzungen.

Alle, die es lieben auf den Social-Media-Netzwerken außergewöhnliche Fotos zu teilen. sollten sich den Hashtag #sommergärtenhh merken. Moderatorin Nova Meierhenrich, die als @laubengirlz auf Instagram über Garten, Blumen und Bienen bloggt und heute charmant Hamburgs Sommergärten eröffnet, hat ihn sich schon notiert.

(c) Norbert Schmidt
Nova Meierhenrich moderierte das Opening in den Stadthöfen (c) Norbert Schmidt

„Ich liebe mein Hamburg. Meinen Garten und meine Laube liebe ich sogar sehr, denn es ist der ideale Ort zum Entspannen und Relaxen. Dass es jetzt auch grüne Oasen dank der Hamburger Sommergärten in der City gibt, ist großartig“, sagt Moderatorin Nova Meierhenrich. Ob im vertikalen Sitzgarten, auf Rasenflächen, unter Obstbäumen oder an Hochbeeten: Besucher werden die Hamburger City dank der Sommergärten auf eine ganz andere Art erleben als sonst, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall.“

Hamburg wird aktiv und die Behörden bremsen nicht

Es gab durchaus Zeiten, da war der gemeinsame Nenner aller Rathausparteien eine gewisse Bräsigkeit gewürzt mit einem ordentlichen Schuss selbstgefälliger Überheblichkeit der zuständigen Behörden. Nun diese Zeiten sind zum Glück größtenteils vorbei und weite Teile des Senats, der Bürgerschaft und selbst der Behörden haben erkannt, dass die Aufgabe von Politik die Möglichmachung und nicht Verhinderung ist. Das geht nur Hand in Hand und mit Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Simpel gesagt, in Hamburg klappen Sachen, die woanders noch unmöglich sind. Wobei, wir haben in Hamburg durchaus noch Luft nach oben.

Hamburgs Sommergärten 2021: Ballindamm 2.500 Lampions an Promenade (c) Otto Wulff BID und Zum Felde BID

„Die aktuellen Corona-Lockerungen ermöglichen einen kraftvollen Neustart der Hamburger Wirtschaft, insbesondere auch des Einzelhandels. Es freut mich daher sehr, heute bei der Eröffnung der Sommergärten in der Hamburger Innenstadt dabei zu sein. Der Senat unterstützt Aktionen in den Zentren mit dem Neustartfonds und mit einem Fond für kreative Zwischennutzungen. Die engagierten Interessengemeinschaften können so Aktionen finanzieren, die aus dem Einkaufsbummel ein echtes Shoppingerlebnis machen. So kann mit kreativen Maßnahmen wieder Raum für vielfältige Begegnungen und Erlebnisse entstehen, die unsere Zentren ausmachen.“

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel:

Rund 60 Mio. Euro hat der Hamburger Senat zur Belebung der City bereitgestellt. So können leerstehende Ladenflächen temporär für kulturelle oder gesellschaftliche Aktivitäten genutzt werden. Viel Geld fließt auch in die Gestaltung des urbanes Raumes und in die Kultur. Das Ziel ist eine lebendige City mit Aufenthaltsqualität.

Karte der Hamburger Sommergärten in der City
Die Hamburger Sommergärten 2021 (c) Karte von Luminar

„Dank dem Gemeinschaftsprojekt Hamburgs Sommergärten wird ein Besuch in Hamburgs Innenstadt noch spannender als ohnehin. Es macht einfach Spaß, durch die sommerlich begrünten Straßenzüge zu flanieren, die Innenstadt auf eine ganz besondere Art zu erleben, die Außengastronomie zu nutzen, in den attraktiven Geschäften einzukaufen und einfach mal eine Auszeit aus dem Alltag zu nehmen.“,

sagt Franziska Dedekind, Prokuristin und Aufgabenträgerin der BID-Quartiere der Otto Wulff BID Gesellschaft mbH.
Hamburgs Sommergärten 2021 auf demGänsemarkt (c) Otto Wulff BID und Zum Felde BID

Die grünen Oasen werden von acht Hamburger BID-Quartieren und den Stadthöfen möglich gemacht. Da wurde etwas mehr als Kleingeld in die Hand genommen. Verantwortlich war Luminar Licht und Raumkonzepte e.K. ein attraktives Konzept für die temporäre Bepflanzung der City-Lagen entwickelt. Beteiligt sind unter dem Dach der Otto Wulff BID Gesellschaft und der Zum Felde BID Projektgesellschaft so viele Projekte wie noch nie. Insgesamt fließen rd. 240.000 EUR brutto in das Gemeinschaftsprojekt, von denen rd. drei Viertel von den Grundeigentümern der neun Quartiere und knapp ein Viertel aus dem städtischen Neustartfonds finanziert werden.

Mareike Menzel, Zum Felde BID, Wencke Tschentscher von Luminar und Franziska Dedekind, Otto Wulff BID
freuen sich über den Start von Hamburgs Sommergärten

Fotowettbewerb

Wer gerne auf Social-Media-Netzwerken außergewöhnliche Fotos teilt und attraktive Preise gewinnen möchte, der sollte mit seinem geposteten Sommergarten Foto an einem Wettbewerb teilnehmen und es mit dem Hashtag #sommergärtenhh in seiner Story posten. Es winken Gutscheine, zum Beispiel ein Sushi Menü für vier Personen von „Sushi Supply“ oder Buchgutscheine von Boysen + Mauke, Secondhand-Handtasche der Marke Phillip Lim von Secondella oder eine der bequemen „Perfect Pants“ von  Shaping New Tomorrow.  Einfach den Instagram-Profilen der Quartiere folgen und auf die News achten: @dammtorstrasse  @hohe_bleichen_hamburg @neuerwall @nikolaiquartier @moenckebergstraße @passagenviertel_hamburg @stadthoefe.hamburg

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