Heller, heiterer, schöner – die Uwe Seeler Halle ist ein tolles Schmuckstück!

Uwe Seeler mit FußballUwe Seeler bei der Eröffnung der Uwe Seeler Halle in Neugraben Foto: IBA Hamburg / Andreas Bock

Ganz toll: Neugraben hat mit der Uwe Seeler Halle eine Sportperle! Aus einem Schrott-Immobilie ist ein echtes Sportschmuckstück geworden.

Warum im öffentlichen Bereich erst einmal etwas richtig schief gehen muss um dann besser zu werden, wissen vielleicht nur die Götter. Warum der Staat planmäßig Immobilien verfallen lässt, sollte Sie einfach einmal ihren Abgeordneten*Innen fragen. Aber, wundern Sie sich bitte nicht über die Antwort.

Auf jeden Fall musste die ehemalige Bundeswehrsporthalle in Neugraben nach massiven Beschwerden geschlossen werden. Die Halle war einfach heruntergekommener Schandfleck. Vandalen haben ihre Spuren hinterlassen  und durchs Dacht tropfte es kräftig. Dann folgte das übliche, für einen Bürger schwer nachvollziehbare, Hin und Her zwischen dem Bezirksamt Harburg und der Projektentwicklerin IBA Hamburg und die Sanierung verzögerte sich.

Uwe Seeler das Hamburger Sportidol bei jung und alt

Selfie Alarm mit Uwe Seele Foto: IBA Hamburg / Andreas Bock

Am Samstag konnte Hamburgs Fußball- und Sportikone Uwe Seeler (81) seine“ Halle bei einem bunten Familien- und Sportfest eröffnen:

„Ein Ort für den Sport – toll! Gerade in der heutigen Zeit hat der Sport eine ganz wichtige Aufgabe. Er hilft jedem, sein Leben besser zu meistern. Mit Leistung, Anstand und Fairplay.“

Mehrere hundert Gäste, darunter viele Mitglieder des TV Fischbek und Bewohner aus der Umgebung kamen zum Sport- und Familien-Sause in die frisch renovierte Halle.

Millionen für Active City in Neugraben

Nach rund acht Monaten Sanierungszeit und Gesamtkosten von rund 2,54 Millionen Euro erstrahlt die Uwe Seeler Halle jetzt in neuem Glanz. Die IBA Hamburg übernahm 1,27 Mio. Euro, das Bundesministerium des Innern beteiligte sich mit 1,14 Mio. und die Bezirksversammlung steuerte 125 Tsd. Euro bei.

Schon von weitem sind bereits die neuen, weiß-glänzenden Fassaden-Elemente deutlich sichtbar. Innen wurde ein neuer Sportboden mit Fußbodenheizung verlegt, die Umkleidekabinen und Sanitärräume wurden saniert
und an barrierefreie Standards angepasst. Im Obergeschoss ist ein neuer Gymnastikraum für Kursangebote im Bereich Yoga oder Pilates hergerichtet worden.

„Hamburg wächst, und die Sport-Infrastruktur wächst mit. Die neue Uwe-Seeler-Halle wertet das Sportangebot des wachsenden Stadtteils Neugraben-Fischbek auf. Die Wiedereröffnung der Halle bringt die sportbegeisterte Active City Hamburg einen weiteren Schritt voran.
Sie zeigt gleichzeitig, was in der Politik wie auch im Sport alles möglich ist, wenn mit Kondition, Disziplin, guten Nerven und noch besserer Zusammenarbeit ein gemeinsames Ziel verfolgt wird. Auch unter diesem Aspekt ist dieses Projekt für Hamburg beispielgebend.“
so Sportstaatsrat Christoph Holstein.

Über das Projekt

Die IBA Hamburg entwickelt direkt angrenzend an die Halle das neue Wohnquartier Fischbeker Heidbrook und hat die Sanierungsarbeiten als Bauherrenvertreterin für den Bezirk Harburg durchgeführt.

„Der Sport besitzt eine Schlüsselrolle in unserer Quartier-Eentwicklung. Ob in Neugraben-Fischbek, Wilhelmsburg oder Oberbillwerder: überall entstehen – auch im öffentlichen Raum – neue kostenlose Bewegungsangebote, die zu Integration, gegenseitigem Respekt und Bildung neuer Nachbarschaften beitragen,“ so  Karen Pein (Geschäftsführerin der IBA Hamburg) zu ganz-hamburg.de.

Mit der Uwe Seeler Halle wird die sportliche Infrastruktur im Süderelbe-Raum nachhaltig verbessert. Kein Wunder, dass sich die neue Harburger Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen sich darüber freute.

Das Hamburger Büro AP ArchitektenPartner hat die Sanierung als verantwortliches Planungsbüro begleitet. Die Uwe-Seeler-Halle nebst Grundstück selbst befindet sich im Eigentum des Bezirksamtes Harburg und wird in den nächsten Monaten anhand eines Sportrahmenvertrags an den zukünftigen Betreiber TV Fischbek übergeben. Die Nutzung der Halle und des Außenbereichs wird dann wieder für Sportvereine und lokale Schulen sowie Bewohner der Umgebung Fischbeker Heidbrook möglich sein.

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