Im Hamburger Rathaus geht das Licht am 31.03.2012 aus!

Am Samstag, den 31.03.2012 ist es wieder soweit. Weltweit und auch in Hamburg geht um Punkt 20.30 Uhr das Licht aus.  Hamburg beteiligt sich an WWF Earth Hour und macht für eine Stunde von 20.30 – 21.30 Uhr am Rathaus das Licht aus. An der WWF Earth Hour beteiligen sich in Deutschland mehr als 100 Städte, die die Lichter von Sehenswürdigkeiten oder bekannten Gebäuden ausschalten.  Der deutsche Teilnehmerrekord aus dem letzten Jahr (66 Städte) wird damit deutlich übertroffen.

WWF Earth Hour Day ganz privat begehen

Auch wir Menschen in Hamburg können den Earth Hour Day ganz privat unterstützen, denn die WWF Earth Hour ist ein wunderbarer Anlass mit Freunden oder mit der Familie einen gemeinsamen Abend zu verbringen. Wie wäre es mit einem klimafreundlichen Dinner? Schenken Sie Ihren Lieben und unserem Planeten eine besondere Stunde und laden Sie Ihre Lieben einen stimmungs- und genussvollen Abend  mit einem köstlichen und klimafreundlichen Menü ein.

Klimafreundlich Kochen? Heißt das, das alles roh gegessen wird? Nein natürlich nicht, aber man kann „klimaleicht“ kochen, essen und es ist auch noch richtig gesund. Denn beim Earth Hour Dinner spielen frisches Gemüse und Obst die Hauptrolle.

Kochen Sie doch einfach eines der Sarah Wiener Rezepte, die von ihr extra für ein Menü am WWF Earth Hour kreiert wurden, nach. Oder, wenn Sie schon etwas fortgeschritten kochen können, dann lassen sich davon inspirieren.

Hier sind die sechs goldenen Regeln für Köche mit besonderen Ansprüchen an Genuss, Gesundheit und Klimaschutz.
1. Gemüse in Massen und Fleisch in Maßen

Gemüse, Getreide und Obst werden von Köchen mit dem Sinn für Natur präferiert. Eine Nebenrolle spielen tierische Produkte. Der Grund ist, dass für die Produktion von Milchprodukten und Fleisch mehr als 40 % der durch Ernährung verursachten Treibhausgase anfallen. So wird für die vegetarische Pasta Pomodori wird nur ein Bruchteil der Fläche benötigt, den ein Hamburger mit Pommes zur Herstellung braucht.

2. Bitte nur Bio

Kaufen Sie Produkte aus ökologischer Landwirtschaft. Hierbei wird beispielsweise auf künstliche Düngemittel verzichtet und damit weniger Treibhausgase freigesetzt. Aber Achtung: Nur, wo ein Bio-Siegel drauf ist, ist auch Bio drin. Bei Fisch auf das MSC-Logo achten!

3. Kochen nach Kalender

Wenn Sie saisonale Produkte verwenden, vermeiden Sie Klimagase. Es entfallen lange Transportwege und es wird keine künstliche Wärmezufuhr in Treibhäusernn benötigt. im Freiland wachsen.  Mit einem Saisonkalender für Gemüse und Obst kaufen Sie ganz leicht klimafreundlicher ein. Ausserdem, Erdbeeren schmecken einfach im Sommer besser als im Januar!

4. Regional ist genial

Obst und Gemüse das eingeflogen wird verbraucht durchschnittlich 48 mal mehr Treibstoff als Waren aus der Region. Dafür werden nämlich Transportwege gespart und so deutlich weniger Treibhausgase ausgestoßen. Greif Sie beim Einkauf lieber zu regionalem Gemüse und Obst vom Bauern in der Nähe oder vom Wochenmarkt.

5. Lieber frisch als fertig

Tiefkühlkost ist zwar praktisch, beansprucht aber vor allem für die Lagerung viel Energie. Gefrierschränke laufen meist mit 500 Kilowattstunden pro Jahr und erzeugen damit rund 300 Kilogramm CO2. Beim Kochen deshalb lieber frische Produkte nehmen – die schmecken auch besser und sind viel gesünder.

6. Kein Menü für den Müll

Pro Person und Jahr landen rund 80 Kilogramm Nahrungsmittel in Deutschland im Müll. Seien  Sie clever, planen Sie realistische Portionen und verbrauchen Sie die eventuellen Reste am nächsten Tag. Das spart doppelt Geld und vermindert den Ressourcen- und Flächenverbrauch.


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