Kücheneinweihung im HSV-Fanhaus für Flüchtlingscafé

HSV-FanhausDer Hamburger Weg hilft bei der Einrichtung der Küche des HSV-Fanhaus. Kücheneinweihung im HSV Fanhaus mit Stefan Wagner, René Adler, Ahmad, Raed, Andre Fischer, Marcell Jansen, Mario Mosa Foto: ganz-hamburg.de

Mario Mosa, René Adler und Marcell Jansen schwingen Kochlöffel für Flüchtlingscafé im HSV-Fanhaus

Normalerweise sorgt HSV-Mannschaftskoch Mario Mosa für das leibliche Wohl der HSV-Profi-Fußballer. Am Dienstag, den 10. November 2015, begrüßte er im HSV-Fanhaus in der Stresemannstraße unter der Leitung von André Fischer aber internationale Gäste und bekam beim Kochen auch noch tatkräftige Hilfe. Die HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“ hat in den vergangenen Wochen eine Profi-Küche im HSV- Fanhaus einbauen lassen, in dem künftig HSV-Fans zusammen mit jungen Geflüchteten kochen können. Zum Auftakt wurde gemeinsam mit Torhüter René Adler, den Hamburger Weg-Paten Marcell Jansen und Janin Reinhardt, dem HSV Stiftungs-Geschäftsführer Stefan Wagner, vielen ehrenamtlichen HSV-Fans und jungen Geflüchteten der Kochlöffel geschwungen!

Darunter auch der 20-jährige Ahmad und sein Freund Raed (22J) aus Syrien, die sich über das Engagement, den Besuch der HSV-Spieler und die neue Küche begeistert zeigten. „Fußball spielen möchte ich auch gern“, sagt Ahmad, der seit fast einem Jahr in Deutschland lebt und im Fan-Haus ein 2. Zuhause gefunden hat und schon ziemlich gut Deutsch spricht. Aber erstmal will er ein Zahnmedizinstudium anfangen. Kochen kann er noch nicht, aber die Küche im Fan-Haus findet er toll, denn „Liebe geht ja auch durch den Magen“ – eine Redensart, die er neu erworben hat und fröhlich verkündet, bevor er sich bei Mario Mosa in der Küche einen Teller Suppe holt und für Selfies mit René Adler und Marcell Jansen post.

HSV-Fanhaus

Janin Reinhardt, Ahmad aus Syrien, Marcell Jansen, René Adler und Raed freuen sich über die Kücheneinweihung Foto: ganz-hamburg.de

Das HSV-Fanprojekt organisiert im Fanhaus unter der Leitung von André Fischer bereits seit längerem, regelmäßig am Dienstag, gemeinsame Treffen mit den Geflüchteten aus der Nachbarschaft. Auch die Küchennutzung stand, neben Fußball gucken, gemeinsamen Gesprächen und Freundschaften schließen, bei den Besuchern obenan. Das Fanhaus ist dabei an seine wirtschaftlichen Grenzen gestoßen und bat um Hilfe. Der Hamburger Weg konnte unterstützend für die Anschaffung einer Profiküche sorgen, die die Basis für regelmäßig gemeinsames Kochen werden soll. Denn das verbindet. „Wir freuen uns über die neue Küche und dass wir damit unseren Besuchern neue Projekte bieten können. Vor allem bei den meistens sehr jungen Männern aus anderen Kulturkreisen ist Kochen noch keine Selbstverständlichkeit und in den Unterkünften so nicht möglich. Die neue Küche wird natürlich auch allen anderen HSV-Fans bei den Gruppentreffen und den Fanhaus-Öffnungen zu Gute kommen“, sagte Fanhaus-Leiter André Fischer.

Fotos: Schmidt

www.hsv-fanprojekt.de

HSV-Fanhaus, Stresemannstraße 162, 22769 Hamburg

www.der-hamburger-weg.de

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