Longboards in Hamburg – die urbane Fortbewegung

Longboard fahren ist in Hamburg als urbane Fortbewegungsart mittlerweile ziemlich angesagt, nach Berlin hat Hamburg die größte Longboard-Szene. Die Fortbewegung auf den großen Brettern wird immer populärer und im Gegensatz zum verwandten Skateboard kann sogar das eine oder andere ohne Probleme transportiert. Gute Fahrer sind schon mit ein paar Bierkisten gesehen worden. Ob in der Freizeit, zur Arbeit und zum Einkaufen, ein eingefleischter Longboarder kennt nur eine Form der Fortbewegung, das  Longboard.

So wie Marvin aus Tonndorf. Seitdem er fünfzehn ist steht auf dem Board und heute mit dreiundzwanzig gehört er zu den erfahrenen Hamburger Longboardern. Hamburg hat zum Glück nicht so viele gepflasterte Straßen und ist in seinen Augen eine coole Stadt für Longboarder, meint er. Das Gefühl von Freiheit verbunden mit Körperkontrolle und Bewegung hat ihn schnell fasziniert. Von Tonndorf in die Stadt ist auch kein Problem, fügt er hinzu. Wobei, am Anfang habe ich schon Lehrgeld in Form von Hautabschürfungen und einigen zerstörten Jeans bezahlt, ergänzt er lachend.

Ohne Helm und Schoner für Handgelenke, Ellenbogen und Knie sollte man keinesfalls starten. Die Boards selbst sind zwischen 90 – 150 cm lang. Die Rollen sind aus weichem Polyurethan damit sie Stöße besser abfedern. Gerade die längeren Longboards sind bei hohen Geschwindigkeiten fahrstabiler, dafür aber nicht so wendig. Für jeden Fahrstil gibt es passende Longboards: Cruiser, Downhill, Slalom oder Danceboard, hier kann auf dem Board getanzt werden, ist alles erhältlich. Als Anfänger empfiehlt sich zum Einstieg in die urbane Fortbewegung ein Allround-Board.

Wer ein Longboard erwerben möchte: Einfache Longboards starten ab 150 Euro, für ein gutes Allround-Board sollte man mindestens 250 Euro anlegen. In einigen Hamburger Läden werden Longboards auch verliehen. Wichtig ist, Finger weg von Billig-Angeboten. Die machen meist keinen Spaß und die Räder haben schlechte Kugellager. Entweder kostet das viel Kraft, geht aufs Tempo oder die Lager fressen sich gar fest.

Ein Teil der aktiven Hamburger Szene organisiert sich über den Hamburger Boarder Cross, dem Hamburger Top-Event bei dem es über Schikanen und Rampen auf dem Energieberg Georgswerder bergab geht. In Hamburger Szene ist der Donners Park am Altonaer Balkon bei ambitionierten Fahrern beliebt. Die Rollschuhbahn in Planten un Blomen bietet sich um die ersten Basic zu lernen.

Wer einmal in die Szene reinschnuppen möchte

Das nächste Hamburg Longboard Open 2016, ein Dance und Freestyle Contest, findet am Samstag, den 13. August 2016 auf dem Spielbudenplatz statt.

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