Altonaer Bahnhof – unglaublich aber wahr: Rückspiegel belästigte Frau

Außenspiegel an einem AutoAußenspiegel sind normalerweise unschuldig Foto von Austris August auf Unsplash

Eine Frau zeigte einem Streifenwagen-Rückspiegel einmal wo es lang geht…

Rückspiegel sind arme Schweine, nicht nur das ihre Bedeutung in schöner Regelmäßigkeit unterschätzt wird. Nein, Rückspiegel eignen sich auch besonders gut um Aggressionen abzubauen. Das freut die Hersteller, denn an den teuren Ersatzteilen verdienen sie gut. Dazu kommt, irgendwie müssen die nicht gerade niedrigen Vorstandsboni erwirtschaftet werden.

Diese Erfahrungen musste ein harmloser Außenspiegel von einem Streifenwagen der Bundespolizei am Bahnhof Hamburg Altona machen. Vielleicht im Zuge der #meetoo-Debatte in Deutschland, fühlte sich eine 38-jährige Deutsche Frau vom Außenspiegel bedrängt oder gar belästigt? So etwas kann durchaus vorkommen. Beherzt schritt sie zu Tat und wehrte, denn Frauen sollen sich nicht alles gefallen lassen – dachte die Dame vielleicht, sich gegen diesen respektlosen frechen Rückspiegel. Aber, wer weiß das schon so genau.

Allerdings, es gibt eine andere und vielleicht realistischere Interpretation des Geschehens. Ein Zeuge beobachte die einseitige Auseinandersetzung zwischen Frau und Spiegel und griff flugs zum Handy und informierte die freundlichen Polizisten. Ein freundliches Kennenlernen schloss sich an und die Dame wurde zum Besuch des Bundespolizeireviers eingeladen. 

Auf dem Revier ergab sich, dass die 38-jährige Dame „nicht ganz allein“, wie man in Hamburg zu sagen pflegt, war, denn 2,88 Promille bei einem Blutalkoholtest ist schon ein stolzer Wert. Nach ärztlicher Begutachtung wurde die Frau in Gewahrsam genommen und durfte ihren Rausch in einer Zelle absitzen.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70254/4090458
Titelfoto:  Austris Augusts

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