Auf einem Hamburger Bahnhof auffallen? Zwei Schwarzfahrer landeten im Knast!

Eingang zu einem Polizeirevier der Bundespolizei, massive TürEingang zum Bundespolizeirevier im Hamburger Hauptbahnhof © Norbert Schmidt

Bahnhöfe, hier kreuzen sich Züge, Menschen und Schicksale. Die meisten Menschen steigen nur ein und aus oder holen einen Angehörigen ab. Für andere Menschen, Menschen – die etwas auf dem Kerbholz haben oder nach denen gefahndet wird, werden Bahnhöfe zu Schicksalsorten, denn hier werden sie verhaftet, verlieren ihre Freiheit und landen im Knast.

So erging es auch am letzten Freitag zwei Männern. Vielleicht litten sie noch an Nachwirkungen des ‘Vatertages’, wir es nicht genau. Allerdings, was bekannt ist, beide gerieten ganz unabhängig voneinander durch ihr auffälliges Verhalten ins Visier der Bundespolizei und die gerechte Strafe ereilte sie.

Am Hamburger Hauptbahnhof gegen 13:40 Uhr schlug das Eskalations-Seismograf heftig aus. Ein 35-jähriger Mann pöbelte grundlos in aggressiver Form Reisende im Hamburger Hauptbahnhof an. und erhöhte damit ganz sicherlich nicht das subjektive Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum. Bingo: Als eine Präsenzstreife der Bundespolizei ihn auf sein Fehlverhalten hinwies und seine Personalien überprüfte, ergab eine Ausschreibung zur Festnahme. Seit Dezember 2021 wurde der Verurteilte mit einem Haftbefehl wegen Leistungserschleichungen (Schwarzfahren) gesucht. Der Deutsche hatte eine Geldstrafe
von über 900 Euro bislang nicht gezahlt. Schon den Abend hat der Mann hinter schwedischen Gardingen im U-Haftknast verbracht.

Das zweite Mal schlug das Schicksal am Bahnhof Altona zu. Gegen 15:30 Uhr meinte ein Mann vielleicht, er müsse verbal einmal ‘die Sau raus lassen’. Wie gesagt, das empfinden die meisten Menschen nicht als positiven Beitrag zur Aufenthaltsqualität im Öffentlichen Raum.

Bingo: Bei der Personenüberprüfung stellte sich heraus der 39-jährige Pole ebenfalls zur Festnahme ausgeschrieben ist. Seit September 2021 lebt er unter dem Fahndungsradar. Der wegen Schwarzfahrens Verurteilte hatte eine Geldstrafe von rund 600 Euro nicht gezahlt. Die nächsten 50 Tage wird er im Knast verbringen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg OTS – presseportal.de/blaulicht/pm/70254/5233652

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