Blaulichtreport: Maskenlos in S-Bahn unterwegs – fast im Knast gelandet

Ein S-Bahn WaggonS-Bahn Hamburg © ganz-hamburg.de

Maskenlos in der S-Bahn durch Hamburg. Eigentlich während der Corona-Pandemie eine mehr als ziemlich blöde Idee.

Das die Maskenpflicht in S-Bahnen gilt sollte mittlerweile selbst jede Schlafmütze wissen. Einem 37-jährigen Mann wurde das fast zum Verhängnis. Gestern vormittags auf Höhe der Station Jungfernstieg im fahrenden Zug geriet der Maskenverweigerer ins Visier der Bundespolizei. Er wurde nicht nur darauf hingewiesen, dass er einen Mundnasenschutz zu tragen hätte. Bei der Gelegenheit wurde auch seine Personalien überprüft.

Das Ergebnis ein Treffer. Denn, sieh an – sieh an, die deutsche Justiz bekundete ungebremste Sehnsucht nach dem Mann, denn nach dem Betrüger wurde, da er ein Geldstrafe über 1.500 Euro noch nicht bezahlt hatte und er auch einer Ladung zum einem Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen nicht nachgekommen war. Simpel gesagt, er wurde per Haftbefehl gesucht.

Allerdings auf dem Hauptbahnhof-Polizeirevier der Bundespolizei zeigte sich dann der Mann als überraschend flüssig und konnte die geforderte Geldstrafe zahlen. Ansonsten hätte er 97 Tage gesiebte Luft geatmet.

Quelle: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70254/4807476

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