Deutscher macht was das Umweltbundesamt fordert und bekommt massive Probleme!

Ein Triebwagen der S-Bahn HamburgZug der S-Bahn Hamburg © ganz-hamburg.de

Gleiswanderer mit über zwei Promille im Blut verursacht 50-minütige S-Bahn-Streckensperrung!

Dieser Staat weiß scheinbar nicht was will. Auf der einen Seite finanziert Das Umweltbundesamt einen Kongress – Motto: ‚Geht Doch!‘ – der sich der Förderung des Fußverkehr verschrieben hat. Andererseits hat jetzt ein junger Deutscher ein Ordnungswidrigkeitsverfahren an Hals, weil er die Forderung, Geht Doch!, des Berliner Kongresses (wo denn sonst) vielleicht zu wörtlich genommen hat. Denn keineswegs stehen nur Menschen und die nachhaltige Mobilität im Mittelpunkt. Zu Fuß darf man nicht überall unterwegs sein bzw. ist kann durchaus sehr lebensgefährlich sein und kann andere Menschen massiv behindern.

Geht Doch! Eine verdammt schlechte Idee

Tief in der Nacht von Sonntag auf Montag um viertel nach drei machte sich ein 22-jähriger Mann im Bahnhof Altona auf die Wanderschaft und lief auf den S-Bahngleisen Richtung S-Bahnstation Bahrenfeld. Woher diese Eingebung zum Thema ‚Geht Doch!‘ kam, ist der Redaktion nicht bekannt. Aber, Zeugen beobachteten seine Wanderlust und alarmierten die Einsatzzentrale der Bundespolizei. Diese veranlasste umgehend eine Streckensperrung für die S-Bahngleise.

Als die Bundespolizei den entsprechenden Bereich absuchte fand sie den offensichtlich alkoholisierte jungen Mann schlafend in einer abgestellten S-Bahn an der S-Bahnstation Bahrenfeld auf. Höflich wurde er eingeladen eine kleine Tour mit Funkstreifenwagen zum Bundespolizeirevier im Bahnhof Altona zu unternehmen. Auf jeden Fall musste er dort „pusten“. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,06 Promille. Jetzt erwartet den jungen Deutschen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. Aber erstmal brachten die Polizisten den Gleiswanderer zu einem Taxi, damit eine sichere Heimatfahrt gewährleistet ist.  Die S-Bahngleise waren in diesem Abschnitt 50 Minuten gesperrt. 

#Alkohol #Bundespolizei #SBahn #Altona 

Quelle: www.presseportal.de/blaulicht/nr/70254

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