Hamburger Hauptbahnhof: Verhängnisvoller Sturz brachte Mann in den Knast

Hamburger HauptbahnhofDer Hamburger Hauptbahnhof Foto: ganz-hamburg.de

Ein freundlicher Frühherbsttag in Hamburg mit viel Sonnenschein und einem blau-weißen Himmel. So macht der Herbst Spaß in Hamburg. Vor allem muss man noch nicht die Heizung, was sowohl diesen unseren Wirtschaftsminister, als auch unser Portmonee sehr erfreut, aufdrehen. Vielleicht hatte sich der 58-Jährige morgens nur mit einem Waschlappen gewaschen und nicht geduscht, vielleicht lag es an anderen Dingen? Was die Bundespolizei am Hamburger Hauptbahnhof aber weiß, am 21. September 2022 gegen 09.20 Uhr stürzte ein 58-jähriger Mensch, der als Mann gelesen wurde, beim Queren der Kirchenallee anscheinend schwer. Passanten und eine Präsenzstreife der Bundespolizei eilten dem verunfallten Mann, der über starke Schmerzen in den Beinen klagte, zur Hilfe.

Allerdings die Bundespolizisten nahmen das zum Anlass die Personalien des Verunfallenden zu überprüfen. Bingo: Der verurteilte Mann wurde wegen Diebstahlsdelikten gesucht. Auch hatte er 1.500 Euro Geldstrafe bislang nicht gezahlt. Da der Verurteilte nicht in der Lage war die Geldstrafe zu begleichen, endete der Überquerungsversuch der Kirchenallee für ihn mit 149 Tagen Knast.

Allerdings, vorher stand noch ein gemeinsamer Krankenhausbesuch auf dem Tagesprogramm. Dort wurde der Mann von einem Arzt eingehend untersucht. Es konnten aber keine Verletzungen, die einen stationären Aufenthalt erforderlich gemacht hätten, diagnostiziert werden.

Vom Bundespolizeirevier Hauptbahnhof ging es dann anschließend in den Knast. Bis in das Frühjahr hinein wird der Mann sich hinter schwedischen Gardinen aufhalten.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg OTS – presseportal.de/blaulicht/pm/70254/5326571

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