Hauptbahnhof: Schreihals wanderte für sechs Monate in den Knast

Eingang zu einem Polizeirevier der Bundespolizei, massive TürEingang zum Bundespolizeirevier im Hamburger Hauptbahnhof © Norbert Schmidt

Haftbefehl im Morgengrauen vollstreckt.

Eine Stunde vor Sonnenaufgang am Montag, den 23. Mai 2022 gegen 04.00 Uhr, verlor ein 41-jähriger Deutscher seine Freiheit, denn eine Bundespolizeistreife vollstreckte im Hamburger Hauptbahnhof einen Haftbefehl im Morgengrauen.

Allerdings, bevor der Deutsche seine Freiheit verlor, betätigte er sich als Randalierer und erfreute seine Umgebung durch lautstarkes Verhalten und als ein Umweltverschmutzer, denn er schmiss eine Glasflasche mit voller Wucht auf den Boden. Selbst als die Bundespolizisten ihn auf sein Fehlverhalten hinwiesen, zeigte er sich uneinsichtig und die Polizisten gerieten in das Visier seine Pöbeleien.

Bingo: Eine Überprüfung des Pöblers ergab, dass der Deutsche zur Festnahme ausgeschrieben ist. Mit einem Haftbefehl (Eigentumsdelikte) wird nach ihm gesucht, da er gegen bestehende Bewährungsauflagen verstoßen hat. Dazu hat der 41-Jährige noch drei weitere Fahndungsnotierungen der Staatsanwaltschaft zur Ermittlung des Aufenthalts wegen des besonders schweren Fall des Diebstahls,
Hausfriedensbruch und Leistungserschleichungen (wohl Schwarzfahren) auf seinem Konto.

Vom Bundespolizeirevier ging es anschließend in U-Haftknast. Die nächsten sechs Monate wird er hinter schwedischen Gardinen verbringen.

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