Picknick im Mönckebergtunnel – ein Lette wanderte in den Knast

Die Mönckeberg Passage eine Unterführung am Hamburger HauptbahnhofDie Mönckeberg Passage Hamburg © ganz-hamburg.de

Ganz bestimmt gehört der Mönckebergtunnel (auch Mönckebergpassage genannt) am Hamburger Hauptbahnhof nicht zu den Orten mit höchster Aufenthaltsqualität in der Hamburger City. Am Samstag kurz vor Mittag um 11:45 Uhr fiel einer Präsenzstreife der Hamburger Bundespolizei in den Tunnel, der den Hamburger Hauptbahnhof mit der Mönckebergstraße verbindet, eine mehrköpfige Personengruppe, welche wohl ganz fidel auf dem Boden saß. Denn, es wurden nicht kräftig alkoholische Getränke genossen, von Umweltschutz hielten diese Menschen scheinbar relativ wenig, denn sie warfen mit Unrat umher. Für Reisende und Passanten hieß das, sie konnte nur mit Mühe diesen Ort im Tunnel passieren.

So schritt die Streife ein und löste das Gelage auf. Dabei wurden die die Personen auch polizeilich kontrolliert. Bingo: Ein 41-jähriger Lette wurde mit einem Europäischen Haftbefehl wegen mehrerer Fällen von Rauschgift- und Eigentumsdelikten zur Auslieferung an die lettischen Behörden gesucht. Dazu bestanden mehrere Fahndungsnotierungen gegen ihn zur Ermittlung seines Aufenthaltsortes u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung.

Prompt wurde der lettische Picknickfreund verhaftet und dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt. Ein Atemalkoholtest auf der Wache ergab, dass der 41-Jährige schon erheblich dem Alkohol zugesprochen hat, einen Wert von 3,68 Promille schaffen nicht viele. Danach hieß es für den Mann ab in den Knast.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg OTS – presseportal.de/blaulicht/pm/70254/5122493

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