Raues Pflaster Hauptbahnhof: Dosenbier getrunken – ab in den Knast

Wandelhalle Hamburg Hauptbahnhof © Norbert SchmidtWandelhalle Hamburg Hauptbahnhof © Norbert Schmidt

König Alkohol schlug am Hauptbahnhof zu: Der Durst machte einen 54-jährigen Deutschen zum Knacki.

Bei den Umweltschützern hat Dosenbier schon lange einen schlechten Ruf. Am liebsten würden sie den Verkauf von Dosenbier verbieten. Doch noch ist der Verkauf legal. Auch wenn man Dosenbier an jeder Straßenecke kaufen kann, trinken sollte es man es nicht nur gut gekühlt, sondern auch nur da wo es erlaubt ist.

Das musste auch ein 53-jähriger Deutscher am frühen Freitagnachmitag erfahren. Er versüßte sich die besinnliche Adventszeit mit einem kräftigen Schluck aus der Dose im Eingangsbereich Kirchenallee des Hamburger Hauptbahnhofes.

Das hätte vielleicht lieber nicht machen sollen. Bei einer ihrer Rundgänge fiel das den Beamten der Bundespolizei nicht nur auf. Im Zuge einer Ansprache, Alkoholgenuss ist dort nicht gestattet, wurden auch seine Personalien überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass sich eine gewisse Sehnsucht nach dem Deutschen bei der Hamburger Staatsanwaltschaft breit gemacht hat. In Form eines Haftbefehls, Verurteilung wegen Diebstahls weil die Strafaussetzung zur Bewährung widerrufen wurde manifestiert sich eine konkrete juristische Sehnsucht.

Das Ergebnis ist die Umdekoration seines Heims. Er wurde in eine Hamburger Haftanstalt überstellt und feiert nun das Weihnachtsfest saher voraussichtlich hinter schwedischen Gardinen, die bekanntermaßen nicht von dem skandinavischen blau-gelben Möbelhaus geliefert werden. Informationen, welche Biermarke er getrunken hat und ob er die Dosen austrinken konnte, liegen der Redaktion nicht vor.

Quelle: presseportal.de/blaulicht/pm/70254/4795860

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