Razzia in St. Georg – Hamburger Polizei im Klimaschutzeinsatz auf Drogenjagd

Polizei Hamburg - StreifenwagenPolizei Hamburg © ganz-hamburg.de

Razzia – Hamburger Polizei suchte Koks und anderen Drogen – Liberianer wurde dem Haftrichter vorgeführt

Wie wir wissen, fordern gerade Grüne und Linke Politiker aus Klimaschutzgründen vehement den Kohleausstieg. Das war für die Hamburger Polizei wohl eine gute Anregung für ihre tägliche Arbeit. Selbst gegen kleine Mengen Koks geht die Hamburger Polizei vor. Immerhin ist die ökologische Gesamtbilanz von Kokain nicht gerade lupenrein.

Diese Erfahrung mussten auch die Gäste am frühen Freitagmorgen in einem Lokal in Hamburg St. Georg machen. Im Rahmen einer Razzia stürmten sie das wohl polizeibekannte Lokal, da dort wiederholt Drogenverstöße festgestellt werden konnten.

Statt Start ins Wochenende führten Beamte des Polizeikommissariates 11 sowie des für die Bekämpfung des Frontdeals zuständigen Landeskriminalamts 68 mit einigen Kollegen eine Razzia durch. Dabei wurden 22 Personen in dem Lokal angetroffen. Bestimmt haben sich die Beamten dabei als humorlose Spielverderber geoutet, denn eine Polizei-Razzia ist zumeist ein Stimmungskiller der Klasse 1A.

Die Bilanz des Einsatzes

Knapp ein Fünftel der anwesenden Personen (fünf) wurde wegen des Verdachts des Verstoßes gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen vorläufig festgenommen. Den weiteren Abend verbrachten sie auf dem Polizeikommissariat 11.

Rund 20% der anwesenden Personen (vier weitere) fielen durch Drogenverstöße auf. Gegen sie wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Für drei der vier Personen war der Abend gelaufen, sie wurden ebenfalls zunächst auch dem Polizeikommissariat 11 zugeführt.

Bekanntschaft mit dem Haftrichter machte ein  22-jähriger Liberianer. Hier hatten die Drogenfahnder den Verdacht des gewerbsmäßigen Handelns mit Betäubungsmitteln.

Alle übrigen Personen wurden mangels Haftgründen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Ob ihnen nach „ins Wochenende feiern“ noch zumute war, ist der Redaktion nicht bekannt.

Insgesamt stellten die Beamten geringe Mengen Marihuana, 18 Kugeln Kokain sowie 1.425 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher.

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/6337

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