Pothole-Gardener – Der neue (Schlagloch-) Trend aus Grossbritannien

„Die spinnen, die Briten“, das wusste schon der wackere Gallier Obelix! Doch die liebenswerten Spinnereien und Macken der Inselbewohner haben so manchen Trend gesetzt, der sich auch im Rest der Welt positiv aufgenommen wurde und heute nicht mehr weg zu denken ist!

Die neuste Idee der Briten ist nicht nur praktisch, sondern zaubert auch ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen. Die Rede ist von den Werken der Guerilla Gardenings! Unter dem wachsamen Auge des Londoner Pete Dungey haben sie es sich zur Aufgabe gemacht die zahlreichen Schlaglöcher künstlerisch zu gestalten und damit die Gefahren abzuwenden.

Das sogenannte „pothole gardening“ (pothole – Schlagloch) ist Protest und kunst zugleich: „Würden wir alle Schlaglöcher in Grossbritannien bepflanzen, so würden unsere Straßen einem Meer aus Blumen gleichen“, erklärt Pete Dunghey, der hauptberuflich als Schriftkünstler arbeitet.

Es ist der Hit in den Straßen Oxfords und Londons. Der  Videoblog- und Social-Media-Spezialist  Steve Wheen nahm die Idee bereits auf. Dabei geht es inzwischen um mehr als nur ein paar Blumen, die in Schlaglöchter gepflanzt werden. Liebevolle Mini-Accessorires, wie kleine Briefkästen, ganze Strände und sogar das Hochzeitspaar William und Kate wurden in den kleinen pothole garden gefunden.

Damit erreichen die Garden Guerillias nicht nur den Zweck des stillen Protestes. Viele Pasanten halten inne und vergessen bei dem schönen Anblick für kurze Zeit den hektischen Alltag.

Die Idee hat den Ärmelkanal längst überschritten und wurde schon in dem ein oder anderen Schlagloch in Hamburg, Berlin und München entdeckt!

So funktioniert „pothole gardening“: http://www.youtube.com/user/thepotholegardener?ob=0&feature=results_main

 

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