VLET Kochschule – Underberg kürt Hamburgs beste singenden Köche

Koch und Sing Dich auf den UnderbergFrau Dr. Underberg-Ruder mit den beiden glücklichen Gewinnerinen aus der Vorausscheidung in Hamburg Foto: Underberg/Andreas Costanzo

Gewöhnlich wird mehr in der Badewanne als in der Küche gesungen. Doch Underberg zeigt mit dem Wettbewerb „Koch und sing Dich auf den Underberg“ wahre Gesangstalente findet man in der Küche!

Der Underberg Contest „Koch und sing Dich auf den Underberg“ brachte es letzten Freitag an den Tag. Marnie Aramruck und Ela Querfeld sind die besten singenden Köche bzw. kochenden Sängerinnen des Nordens. Sie haben sich bei der Norddeutschen Ausscheidung, die gleichzeitig die Premiere des Contest war, in der VLET Kochschule am Dammtorwall gegen vier andere Sängerinnen und einen Sänger durchgesetzt und für das große Finale des bundesweiten Wettbewerbe am 9. November in Köln qualifiziert.

Es war ein spannender Contest in der VLET Kochschule, traten doch profilierte Musikerinnen und ein Musiker gegeneinander an. Die sieben Finalisten hatten knapp eine Stunde Zeit ihre kreativen Gerichte zu kochen und ansprechend anzurichten. In der zweiten Runde präsentierten sie dann ihren Lieblingssong „vor dem Herd“.

  • Die Hamburgerin Marnie Aramruck (30). Sie startete in einem Gospelchor. Heute führt die 30-Jährige ihre eigene Musikagentur „Eventhorizont“ und schaut auf eine Gesangsausbildung in Nashville (USA) und die Gründung verschiedener Bandprojekte, wie zum Beispiel ihr eigenes Gesangsprojekt „MYRA MYND“, zurück. Beim Kochen und Würzen ihrer Gerichte folgt die Sängerin ihrer Intuition. Ihr Freundeskreis, Familienmitglieder und Bandkollegen freuen sich über ihre Kochexperimente. Beim Kochcontest trat sie mit einem Auberginen-Caponata mit Garnelen und Feigen an. Auf der Vorausscheidungsbühne überzeugte ihre Coverversion von Beyoncé‘s Hit „Halo“ die Jury.
  • Rockiges kam von der gebürtigen Berlinerin Ela Querfeld (28). Sie studiert aktuell an der Musikhochschule Köln Jazz und Pop Gesang und mit ihrer Band  Querfeld gegeistert sie ihre Fans auf Live-Konzerten in ganz Deutschland. Mit ihrem eigenen Song „Eigentlich“ setzte sie einen rockigen Akzent mit Gitarrenbegleitung und am Herd zaubert sie feurige  Penne all’arrabbiata. Das hat beides die Jury überzeugt.
  • Sarah Matberg (33) ist eine Alleskönnerin aus Hamburg. Ob Gesang, Moderation, Schauspiel, Tanz oder Coaching, die Liste von Sarahs Einsatzmöglichkeiten ist lang. Singen ist der absolute Favorit der 33-Jährigen und wöchentlich begeistert Sie die Besucher von Schmidts Tivoli beim St. Pauli Musical-Dauerbrenner „Heiße Ecke“ Auf den Teller brachte sie Asiatische Hackfleischwraps und war sehr hörenswert mit „What’s Love Got to Do With it“ von Tina Turner.
  • Aus Mecklenburg kam Anke Rittweger (50) nach Hamburg. Seit fast 20 Jahren steht sie schon auf der Bühne. Die meisten Zutaten für das Gericht der Vorausscheidung in Hamburg kommen aus ihrem eigenen Garten: Vegetarisch gefüllte Kalbsroulade auf karamellisiertem Spitzkohl mit Pastinakenpüree war ihr äußerst schmackhaftes Gericht. Musikalisch präsentierte Anke Rittweger einen eigenen, sehr persönlichen Song. Ihr „Lied für Dich“ hat ihr ein guter Freund direkt auf den Leib komponiert.
  • Benzin und Musik im Blut hat Sarah Christin Wetzel. Die 25-jährige Automobilkauffrau aus Buchholz in der Nordheide singt schon von Klein auf. Mit 7 Jahren startete sie ihre Gesangskarriere im Kirchenchor. Eine professionelle Gesangsausbildung absolvierte Sarah Wetzel bei der Powervoice Schule in Hamburg. Neben dem Gesang schlägt Sarahs Musikerherz auch für das Klavierspielen: Auf ihrer Facebook-Page postet sie regelmäßig Klavierlieder. Sarah tischte optisch und geschmacklich hervorragende Zucchini Nudeln mit Lachs angerichtet auf einem Parmesan Teller auf. Im Gesangspart coverte sie „I am not the only one“ von Sam Smith.
  • Die gebürtige Südafrikanerin Nonhle Beryl (32) hat schon etliche Bühnen mit ihrer Stimme „gerockt“. Zu sehen war sie außerdem in der dritten Staffel der Gesangs Castingshow „The Voice of Germany“. Sie spielte fünf Jahre die Rolle des Rafiki im Musical „König der Löwen“ in Hamburg. Am Mikrofon performte Nonhle mit „Skyfall“, im Original von Adele. Am Herd lies sie sich von ihrer Heimat Südafrika beeinflussen und servierte der Jury ein typisch südafrikanisches Gericht: Pap & Vleis.
  • Lorenz Krause (39) aus Hannover ist ein Multitalent. Der gelernte Fachinformatiker, Koch und angehender Lebensmittelkontrolleur singt seit seinem sechsten Lebensjahr. Dazu spielt er noch Cello, Klavier und Schlagzeug. Auf den Teller brachte er eine Paprika-Lauch-Forelle mit Austernpilzrisotto  und zeigte sein sängerisches Talent mit einer Coverversion von Michael Bublés „Sway“.

Die Gesamtleistung zählte

Wer sich singend ins Finale nach Köln kocht, entschied eine Jury aus Experten. „Die Teilnehmer überzeugten mit einer ausdrucksstarken Stimme und einer beeindruckenden Bühnenpräsenz“, bescheinigte die Jury-Vertreterin und Echo-Preisträgerin Franca Morgano den Teilnehmern. Bis zum Ende war es ein Kopf-an-Kopf Rennen. So punktete Profi-Koch Lorenz Krause vor allem in seiner Paradedisziplin und Sarah Matberg, Darstellerin des Schmidts Tivoli, im Singen – für beide reichte es aber nicht ganz ins Finale. „Die beiden Gewinnerinnen, Ela Querfeld und Marnie Aramruck überzeugten auf beiden Gebieten und werden die Region Nord im Finale sicherlich stark vertreten“, so die Underberg Chefin Dr. Hubertine Underberg-Ruder. In der Jury saßen weiterhin die Sängerin Kery Fay und der Küchenchef Lars Möller.

Im Finale in Köln müssen sich die beiden Nord Champions gegen sechs weitere Finalisten aus den kommenden Qualifikationsrunden in Düsseldorf, München und Leipzig vor der Jury, bestehend aus Sternekoch Christian Henze, der Kult-Band VOXXClub und Deutschlands bestem Vocal Coach Mischa Züwerink, beweisen. Den Gewinnern des Finales im November 2016 winken attraktive Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 10.000 Euro.

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