Vierter Wi mook dat!-Aktionstag – Hamburger Firmen im Einsatz

Wi mook dat 2017Wi mook dat 2017 mit Repräsentanten Firmen der Firmen Foto: Nina

Der Wi mook dat!-Aktionstag mobilisiert Hamburger Firmen für den guten Zweck

Am 14. September ging ein soziale Aktionstag für Hamburger Unternehmen bereits in die vierte Runde. Frei nach dem Motto „Wi mook dat!“ blieben Büros und Werkstätten leer.  Kaufleute, IT- und Marketingspezialisten, Ingenieure und Facharbeiter tauschten Kostüm, Anzug und Werkbank gegen Gummistiefel und Blaumann, Telefon und Laptop wurden für Malerpinsel und Schaufel zur Seite gelegt.

Der Aktionstag brachte gemeinnützige Projekte mit Mitarbeitern aus Hamburger Unternehmen zusammen, die sich in 14 Projekten für Kinder und Jugendliche, Obdachlose, Migranten, Menschen mit Behinderung oder den Naturschutz einsetzten. Das Engagement begeistert menschlich und in Zahlen: 220 Mitarbeiter aus zwölf Hamburger Unternehmen haben in 15 Teams 14 Projekte unterstützt und 1.414 Arbeitsstunden geleistet. Zusätzlich gaben die Unternehmen Spenden in Höhe von 15.600 Euro.

„Seit Start von „Wi mook dat!“ im Jahr 2014 haben 690 Freiwillige aus über 20 ganz unterschiedlichen Firmen und Branchen rund 4.400 Arbeitsstunden geleistet und für Materialien mehr als 41.600 Euro gespendet“, freuen sich die Initiatorinnen Claudia Seehusen und Anja Engelke, die Hamburg für ein eigenes Hotelprojekt im Allgäu verlassen wird, mit ihrer neuen Mitstreiterin Martina Sander.

So funktioniert der Aktionstag

Für den „Wi mook dat“-Aktionstag stellen Unternehmen ihre Mitarbeiter für einen Tag von der Arbeit frei, damit sie sich gemeinnützig engagieren können. Zusätzlich werden Spenden, etwa in Form von Material oder Angeboten für die Teilnehmer, geleistet. Das fördert den Teamgeist und sorgt für einen großen Motivationsschub samt Sinnstiftung durch das Engagement, das im Alltag oft so nicht möglich ist. Eine Win-Win-Situation für alle.

„Viele Teilnehmer uns, dass sie stolz sind, dass ihnen ihr Arbeitgeber einen solchen Tag ermöglicht. Auch dass sie sich gerne engagieren würden, aber nicht die Zeit dafür haben oder das Richtige finden“, so die drei Macherinnen von „Wi mook dat!“. Diesen guten Willen auf Unternehmensseite bringen sie mit ausgewählten Vereinen, Stiftungen und Institutionen zusammen, die Unterstützung gut gebrauchen können.

Vielfältige Projekte von der Oberalster bis zur Arche

So unterschiedlich die Firmen sind, so vielfältig sind die unterstützten Projekte.

Reschke Immobilien machte als Wi mook dat-Rookie erstmals mit. Das Team schuf Immobilien der hölzernen Art für die Initiative Hamburg: In 14 Wildbienenhotels wird es bald summen und bedrohte Insekten können einen Unterschlupf finden.

Große Unternehmen wie die Basler AG, Carlsberg Deutschland, edding AG, Eppendorf AG, Gebr. Heinemann, Gebr. Mankiewicz, ein Hafen-Unternehmen, Hauni Maschinenbau, Körber AG, Stern-Wywiol Gruppe und Velux Deutschland erwiesen sich als engagierte Überzeugungstäter und waren zum wiederholten Mal dabei.

Für das Projekt „Lebendige Alster!“ im Naturschutzgebiet Rodenbeker Quellental setzte ein Team der Eppendorf AG Strömungslenker aus Kies, Geröll und Holz, um Lebensraum für Kleinsttiere und Fische zu schaffen. Ein zweites Team aus dem Unternehmen brachte die Fahrradwerkstatt im Freizeitzentrum Feuervogel auf Vordermann.

Von Ahrensburg nach Ohlstedt ging es für das Team der Basler AG. Es machte den Garten des Neuen Kupferhofes in Ohlstedt für schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche und ihre Familie winterfest. Das Team von Gebr. Mankiewicz aus Wilhelmsburg setzte seine Kenntnisse im Schleifen und Lackieren von Booten für das Projekt „Get the Kick“ in Veddel ein.

Von Bergedorf nach Horn machte sich das Hauni Maschinenbau Team auf. Hier wurde und um das „Spielhaus Dannerallee“ gemalert, tischlert, strich und gärtnert. Ein zweites Team der Firma fuhr für die Loki-Schmidt-Stiftung in die Fischbeker Heide zum Naturschutzeinsatz. Auch die edding AG aus Ahrensburg war mit gleich zwei Teams im Einsatz: So wurde das Familienzentrum des SOS Kinderdorfs in Dulsberg mit Malerarbeiten verschönert und für das Obdachlosenprojekt HerzAs gewerkelt und ein Grillfest ausgerichtet.

Die Firma Velux Deutschland aus Stellingen organisierte in der Arche Jenfeld ein Spielfest für benachteiligte Kinder samt Wackelberg und Erbsenschlagmaschine. Die Körber AG ging mit Teilnehmern des Migrationsprojektes „Sprachbrücke-Hamburg“ auf Hamburg-Rallye. Carlsberg Deutschland pflegte eine Streuobstwiese des BUND auf Gut Karlshöhe in Bramfeld. Auch das Team von Gebr. Heinemann bewies handwerkliches Geschick und brachte das Kinderprojekt Kreativgarten e.V. auf Vordermann. Ein Gemeinschaftsprojekt war der Neubau einer Brutinsel in der Wedeler Marsch durch Mitarbeiter der Stern-Wywiol-Gruppe mit einem Hafen-Unternehmen.

Nach dem Aktionstag ist vor dem Aktionstag

Schon jetzt können sich interessierte Unternehmen über „Wi mook dat!“ im kommenden Jahr informieren und sich voranmelden.
Weitere Informationen unter: www.wimookdat.de

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