Wellen als architektonisches Leitmotiv – The Westin

The Westin Hotel HamburgDas The Westin Hotel Hamburg erstreckt sich von der 6. bis zur 20. Etage im Ostteil des Gebäudekomplexes der Elbphilharmonie Foto: Hotel

The Westin Hotel Hamburg: Exklusiver Standort im Gebäudekomplex der Elbphilharmonie

von Angelika Fischer
Diese Lage ist kaum zu toppen: Das neu eröffnete The Westin Hotel Hamburg befindet sich mitten im  jüngsten architektonischen und  kulturellen Wahrzeichen der Hansestadt – dem Gebäudekomplex der Elbphilharmonie. Auf den denkmalgeschützten Bau des historischen Kaispeichers A aus rotem Backstein, der früher als Lagerhaus für klassische Kolonialwaren diente, wurde ein neuer, avantgardistischer Baukörper gesetzt mit geschwungener Glasfassade und mehr als eintausend Fensterelementen. Das konkav gekrümmte Dach mit schimmernden Pailletten schließt den bis zu 110 Meter hohen Baukomplex mit einer wellenförmigen Skyline architektonisch-schwungvoll ab.

Das The Westin Hotel Hamburg erstreckt sich im Ostteil des  Gebäudes von der 6. Etage bis hinauf zur End-Etage im 20. Stock. Hotelgäste können hier die Symbiose von Wasser, Glas und  Stein sowie den Hafen und die Stadt aus neuer Perspektive erleben. Wer hier wohnt, dem liegt die Stadt zu Füßen.

 

Dirigentin ist Teamplayer

Generaldirektorin des Hotels im Gebäude der Elphi ist Dagmar Zechmann. Die 50-jährige Österreicherin kann auf ein Studium an der Hochschule für Tourismus- und Hotelmanagement in Salzburg sowie rund 30 Jahre Erfahrung in der Branche zurückblicken. Die letzten 22 Iahre war sie in verschiedenen leitenden Positionen bei Starwood Hotels & Resorts tätig, zuletzt ab 2011 als Direktorin des Le Méridien in München.

In ihrer neuen Position als Generaldirektorin des The Westin Hamburg vereinen sich für die musikbegeisterte Gastgeberin zwei ihrer Leidenschaften: Hotellerie und Kultur. „Zusammen mit dem Konzerthaus bildet das Hotel eine harmonische Einheit. Es ist ein schönes Gefühl, die Reise dieses neuen Hamburger Wahrzeichens von Beginn an hautnah zu begleiten“, so Frau Zechmann. Dabei steht das Miteinander mit ihrem Team für die erfahrene Hotelmanagerin stets im Fokus. „So wie ein Dirigent zur Umsetzung seiner Klangvorstellung ein erstklassiges Orchester benötigt, brauche ich als Hotelmanager ein ebensolches ‚Orchester‘ aus motivierten, teamfähigen Mitarbeitern“, betont Frau Zechmann. „Ich bin sehr stolz, dass wir alle in so kurzer Zeit zu einer engagierten und tatkräftigen Belegschaft zusammengewachsen sind, die meinen Anspruch von erstklassigem Service mit mir teilt und lebt.“ Insgesamt kümmern sich mit ihr rund 160 Angestellte im The Westin Hotel Hamburg um das Wohl der Gäste.

Zimmer mit Aussicht

Das  ruhige, puristische Design des Hotels mit den Themen Sand, Luft und Wasser  kombiniert eine geradlinige Gestaltung mit fließenden Formen. Die Wellen der Fassadengestaltung durchziehen als Leitmotiv auch die Innenarchitektur des Hauses. 244 Zimmer, davon 39 Suiten, liegen auf den Etagen neun bis zwanzig auf einer Mindesthöhe von 40 Metern über dem Wasserspiegel. Die Zimmer gliedern sich in fünf Kategorien mit einer Größe zwischen 30 und 35 Quadratmetern und Blick entweder auf den Lichthof, die Hafen-City oder die Elbe. Hinzu kommen die Suiten in ebenfalls fünf Kategorien: die Elbphilharmonie-Suiten mit einer Größe von 46 Quadratmetern, die Panorama-Suiten mit 61 Quadratmetern, die sich über    zwei Stockwerke erstreckenden Maisonette-Suiten und die Horizont-Suiten, beide jeweils mit einer Größe von 92 Quadratmetern und Blick auf das Stadt- oder Elbpanorama. Die Krönung in punkto Lage, Größe und Ausstattung ist die Eigner-Suite in der 19. Etage: Sie beeindruckt mit ihrer Größe von über 162 Quadratmetern und bietet einen 270-Grad-Panorama-Blick über den Hamburger Hafen. Die Übernachtungspreise bewegen sich zwischen 220 Euro für das günstigste Zimmer und 3300 Euro für die Eigner-Suite. „Mit der beeindruckenden Zahl von 39 Suiten haben wir innerhalb der Fünf-Sterne-Hotellerie der Hansestadt ein Alleinstellungsmerkmal“, betont Dagmar Zechmann.

Hommage an den Standort

Das Restaurant „The Saffron” mit Sitzplätzen für 170 Gäste befindet sich im siebten Stock des historischen Kaispeichers – dort, wo früher einmal Kaffee, Kakao, Tee, Tabak und exotische Gewürze gelagert wurden, worauf der Safran als Name verweist. Küchenchef Martin Kirchgasser, der wie Frau Zechmann aus Österreich stammt, hat die Aromenvielfalt des nahen und fernen Ostens auf diversen Stationen seines Berufslebens  kennen und schätzen gelernt. Er hat sich vom Ambiente und der Umgebung des Kaispeichers inspirieren lassen und vereint frische, norddeutsche Produkte mit exotischen Geschmackskomponenten aus fernen Ländern. „Das Hotel in einem ehemaligen Speicher mitten im Hamburger Hafen hat mich von Anfang an begeistert – es ist für einen kreativen Koch ein Ort voller Inspiration“, so Kirchgasser. „Die kulinarischen Kreationen mit ausschließlich frischen, saisonalen Zutaten, kombiniert mit einer Prise Exotik aus Übersee, stellen eine Hommage dar an diesen einmaligen Standort. Die Gewürze sind dabei aber nie vordergründig, sondern eingebunden in die Gesamtkomposition eines ganzheitlichen, harmonischen Geschmackserlebnisses.“

Die Bar und das Foyer

Die „The Bridge Bar“ und das „Plaza Foyer“ auf der direkt darüber liegenden achten Etage komplettieren das gastronomische Angebot des Hotels. Die Bar auf der Plaza-Ebene der Elbphilhamonie schlägt, wie schon der Name besagt, eine Brücke zwischen dem  historischen Kaispeicher aus rotem Backstein und dem darauf thronenden, avantgardistisch-modernen Glaskörper. Mit Ausblick durch die bodentiefen Fenster in 37 Metern Höhe serviert Barchef Uwe Angerbauer hochwertige Premium-Spirituosen, frisch gemixte Drinks oder Cocktails mit selbst aufgesetzten Sirups. Dazu wird  eigens auf die Getränke abgestimmtes Bar-Food gereicht. 

Neben der Bar liegt das „Plaza Foyer“ im Herzen des Hotels und lädt alle Gäste zum Schauen und Genießen ein. Morgens empfängt das „Plaza Foyer” die Gäste mit dem Duft von frisch gebrühtem  Kaffee, einer ausgiebigen Frühstücks-Étagère und frischem Gebäck aus der  hauseigenen Patisserie. Nachmittags wird hier der traditionelle „High-Tea“ zelebriert: englischer Tee, serviert mit klassischen  Sandwich-Variationen sowie den berühmten Scones. Das Restaurant „The Saffron“, die „The Bridge Bar” und das „Plaza Foyer“ sind für Hotelgäste und Besucher gleichermaßen geöffnet.

Tagen und Relaxen

Der Fitness- und Wellness-Bereich „Elb Spa“ in der untersten sechsten Etage verfügt auf einer Fläche von 1.300 Quadratmetern über diverse Anwendungsräume sowie mit 20 Metern Länge einen der längsten Indoor-Hotelpools der Hamsestadt. Saunen und Dampfbäder, zwei Frischluft-Loggien mit Aussicht auf Elbe und Hafen, eine Lounge, ein Ruheraum, der Fitness-Bereich sowie Massagen und Beauty-Behandlungen komplettieren das Angebot. Auch das „Elb Spa“ ist für Hotelgäste ebenso wie für externe Gäste als Day-Spa zugänglich.  

Stark nachgefragt seit der Eröffnung sind nicht zuletzt die insgesamt neun Tagungs- und Veranstaltungsräume inklusive Ballsaal. Sie erstrecken sich zusammen über 630 Quadratmeter und bieten Platz für Veranstaltungen mit bis zu 230 Personen.  „Mit ihrer globalen Präsenz steht die Marke Westin für zeitlose Eleganz und ein optimales ‚Well-Being’“, resümiert Generaldirektorin Dagmar Zechmann. „Jedes der Häuser ist unverwechselbar und hat seine eigene, ganz persönliche Note.“

In Deutschland gibt es bis dato sechs Westin Hotels: The Westin Grand  Berlin, The Westin Bellevue Dresden, The Westin Grand Frankfurt, The Westin Hamburg, The Westin Leipzig und The Westin Grand München. Insgesamt betreibt Westin über 200  Hotels und Resorts in 40 Ländern. Dachmarke ist Starwood Hotels & Resorts Worldwide – eine Betreibergesellschaft, die unlängst mit Marriott International fusioniert hat. Zusammen bilden sie seitdem die weltweit größte Hotelgesellschaft mit mehr als einer Million Betten in rund 6.000 Häusern und einer Präsenz in über 120 Ländern.

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