Ganz Hamburg entdecken – wie findet man die schönsten Ecken der Hansestadt?

Hafenpanorama elbaufwärts Blick auf die Elphi mit Cap San Diego und Rickmer RickmersHamburger Hafenpanorama © Norbert Schmidt

Was ist das Besondere an Hamburg? Sind es die Flüsse wie die Elbe, Alster, Este und Bille, die durch die Hansestadt fließen oder die Tatsache, dass die norddeutsche Hafenstadt über die Elbe mit der Nordsee verbunden ist? Ebenso wie die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Parks und Grünanlagen prägt die maritime Atmosphäre das Erscheinungsbild Hamburgs.

Sehenswürdigkeiten, Wochenmärkte und romantische Parkanlagen

Für eine Großstadt ist Hamburg eher dünn besiedelt. Zudem gibt es verglichen mit anderen deutschen Städten in der Elbmetropole außerordentlich viele Parks. Zu den bekanntesten Parkanlagen zählen der 47 Hektar große planten un blomen Park in der Innenstadt, der Jenischpark sowie der Stadtpark im Norden.

Impressionen aus dem planten un blomen Park in Hamburg Blick auf das Radisson Hotel
planten un blomen – Blick auf das Radisson Hotel © ganz-hamburg.de

Außerdem sollen die Hamburger ihre ganz eigenen Konsumvorlieben und ihren eigenen Stil haben. Hamburg soll sogar die Wochenmarkt-Hauptstadt Europas sein. Der bekannteste ist der Isemarkt in Eppendorf (Di. und Fr. von 08:30 – 14:00 Uhr) unter den Hochbahnviadukten. Der größte Markt ist der Volksdorfer Wochenmarkt am Samstag. Die norddeutsche Metropole hat jedoch nicht nur Sehenswürdigkeiten und Märkte zu bieten, sondern ist auch für ihr Ausgeh- und Rotlichtviertel bekannt. Die als sündigste Meile der Welt bezeichnete Reeperbahn, die zahlreiche Bars, Nachtclubs und Diskotheken beherbergt, ist circa einen Kilometer lang.

Wer in der Hansestadt nicht allein unterwegs sein und romantische Momente zu zweit erleben möchte, findet bei einem Escort in Hamburg sicher eine charmante Begleitung. Die klassischen Sehenswürdigkeiten kann man bequem bei einem Stadtrundgang erkunden. In Hamburg gibt es viele romantische Plätze. Sehenswert sind neben dem bekannten Hamburger Hafen auch die Sankt-Michaelis-Kirche, kurz Michel genannt, sowie die Speicherstadt und die historische Deichstraße.

Am Elbstrand relaxen oder Hamburgs Unterwelt entdecken?

Da ein Ausflug an der frischen Luft hungrig macht, sollte man bei einer Hamburg-Tour auch die Spezialitäten der Stadt probieren, am Hafen ein leckeres Fischbrötchen essen und sich zum Kaffee ein Hamburger Franzbrötchen, das es nur in der Hansestadt gibt, gönnen. Das Gebäckstück, das traditionell aus Plunderteig gebacken wird, gilt als Kultgebäck. Die beste und günstigste Möglichkeit, den Hamburger Hafen kennenzulernen, ist eine Fahrt mit den Hafenfähren, die regelmäßig von den Landungsbrücken verkehren. Die sieben Linien der Hafenfähren sind Teil des HVV und zählen somit zum öffentlichen Nahverkehr.

Die Hafenfähre 62
Die Hafenfähre 62 elbaufwärts im Hamburger Hafen

Eine Führung mit Ansagen gibt es auf den Linienschiffen jedoch nicht, außerdem kann es an den Wochenenden an Bord recht voll werden. Mit der Fähre gelangt man auch an den Elbstrand. Der Hamburger Stadtstrand, der sich auf etwa 13 Kilometern flussabwärts in Richtung Elbmündung erstreckt, ist vor allem in der warmen Jahreszeit gut besucht. Neben dem Sandstrand gibt es viele Cafés und Restaurants, sodass man einen gemütlichen Strandtag mit einem Cocktail oder einer leckeren Fischmahlzeit ausklingen lassen kann.

Bei der Hamburger Unterwelt handelt es nicht um zwielichtige Gestalten, sondern um verlassene dunkle Tunnel und Bunker. Das bekannteste Bauwerk ist der unterirdische Tiefbunker am Berliner Tor. Der dreigeschossige Rundbunker, der 1940 erbaut wurde, bot bis zu 800 Menschen Unterschlupf. Heutzutage kann der bombensichere Bunker besichtigt werden.

Von der Elbe aus gesehen: Eingangsgebäude zum Alten Elbtunnel
Eingangsgebäude Alter Elbtunnel © ganz-hamburg.de

Ein weiteres unterirdisches Bauwerk ist der Alte Elbtunnel an den Landungsbrücken. Die mehr als 400 Meter lange Tunnelröhre, die sich 24 Meter unter der Elbe befindet, verbindet Hamburg mit dem Stadtteil Steinwerder. Er war eine wichtige Verbindung für die Hafen- und Werftarbeiter. Der erste Unterwassertunnel Kontinentaleuropas wurde im Jahr 1911 eröffnet und kann rund um die Uhr auch von Fußgängern und Radfahrern kostenlos durchquert werden.

Der Schellfischtunnel in Altona

Hamburgs erster Eisenbahntunnel, der Schellfischtunnel, der den Güterbahnhof Altona mit dem Altonaer Hafen verbunden hat, ist für Besucher und den Bahnverkehr gesperrt. Der bauliche Zustand ist schlecht. Allerdings ist geplant, dass es ab 2022 geführte Touren geben soll.

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