Sicher durch Hamburg: So wird der Ausflug zum Erfolg

Leuchtwerbung des Hamburger KrimitheatersEin schauriger Ort des Verbrechens: Das Hamburger Krimitheater in St. Pauli © Norbert Schmidt

Hamburg ist ein beliebtes Reiseziel – sowohl für die Deutschen als auch für Personen aus anderen Ländern. Da es sich jedoch um eine Großstadt handelt, birgt Hamburg jedoch auch einige Risiken. Wie der nächste Ausflug nach Hamburg jedoch ein voller Erfolg wird und was man für die eigene Sicherheit tun kann, zeigt dieser Artikel.

Sicherheit in Hamburg

Zwar ist Hamburg eine schöne Stadt, doch wie jede andere Großstadt ist auch Kriminalität immer ein Thema. Wie Statistiken belegen, ist die Sicherheit in Hamburg jedoch wieder gestiegen: Verbrechen werden weniger und die Aufklärungsquote steigt. Trotzdem sollten sich vor allem Touristen immer in Acht nehmen, wenn sie in der Stadt unterwegs sind. Eine Tasche ist schnell gestohlen und auch dass jemand handgreiflich wird, ist nicht auszuschließen. Besonders der Hamburg Hauptbahnhof ist nicht ungefährlich. Internationale Taschendiebbanden suchen hier nichts ahnende Opfer. Viele denken St. Pauli sei ein heißes Pflaster. Das stimmt so nicht, nur die Nebenstraßen der Reeperbahn werden nach 24:00 Uhr unsicherer. Zumeist werden angetrunkene Passanten ausgeraubt. Ansonsten die Polizisten von Davidwache kennen ihr Revier sehr genau.

Demnach macht eine Security in Hamburg durchaus Sinn. Sie sorgt für die Sicherheit von Personen sowie Objekten. Immerhin gibt es auch in Hamburg Sehenswürdigkeiten, die es zu schützen gilt. Vor allem auch deshalb, da sie ein Magnet für Touristen und Menschen aus aller Welt sind.

Drei Männer von der Hamburger Hochbahnwache am Hauptbahnhof
Die Hamburger Hochbahnwache © Norbert Schmidt

U-Bahn und S-Bahn sind in Hamburg sicher, allerdings spätabends oder nach Mitternacht sollte man generell etwas vorsichtiger sein. Die Bahnhöfe sind videoüberwacht und sowohl die U-Bahn (U-Hochbahnwache) als auch die S-Bahn verfügt über einen eigenen Sicherheitsdienst, der auch in Bahnen und auf Bahnhöfen auf Streife geht.

Tipps für mehr Sicherheit

Oftmals ist man auf Reisen so fasziniert von Sehenswürdigkeiten und dem regen Treiben der Stadt, dass man ganz vergisst, auf seine Wertgegenstände aufzupassen. Da ist es schnell passiert, dass das Portemonnaie, das man sich gerade noch in die Hosentasche gesteckt hat, plötzlich verschwunden ist. Auch Rucksäcke bergen hohe Risiken: Viele merken es gar nicht, wenn der Rucksack, den sie auf ihrem Rücken tragen, geöffnet wird. Daher haben geschickte Taschendiebe oftmals freie Hand.

Anstatt also mit einem Rucksack durch die Stadt zu schlendern, sollte man sich besser eine Bauch- oder Umhängetasche zulegen, welche man stets im Blick hat. Man würde es merken, wenn sich jemand an der Tasche vergreifen würde, was für Diebe bereits eine abschreckende Wirkung hat.

Zudem spielt es eine Rolle, wo man unterwegs ist. Zugegeben: Mitten in der Stadt kann es oftmals hektisch sein. Es sind viele Menschen unterwegs und an jeder Ecke gibt es etwas anderes zu sehen. Um der Reizüberflutung kurz zu entfliehen, suchen sich manche einen ruhigen Ort zum Entspannen. Was wie eine gute Idee klingt, kann schnell zu einem Problem werden: Auch in Hamburg gibt es Gegenden, die einen eher schlechten Ruf genießen. Dort sollte man sich als unerfahrener Tourist besser nicht aufhalten – vor allem nicht allein.

Insbesondere in den Abend- oder Nachtstunden sollten Touristen nicht allein unterwegs sein und sich stets dort aufhalten, wo auch andere Personen sind. Von großem Vorteil ist es, Bekannte oder Freunde in Hamburg haben, die einen begleiten. Dadurch fühlt man sich nicht nur sicherer, sondern hat auch immer jemanden, der weiß, in welchen Gegenden es sicher ist und welchen nicht.

Ein weiterer Tipp ist, stets ein Smartphone mit sich zu führen. Fast jeder von uns hat das mobile Gerät sowieso schon ständig in der Hand. Daher sollte der Hamburg-Urlaub nicht zur Smartphone-freien Zeit werden. Falls es nämlich zu einem Notfall kommt, muss man den Rettungsdienst schnell und ohne Umschweife kontaktieren können.

Schild Davidwache Hamburg
Polizeikommisaariat 15 – die Davidwache auf Hamburg St. Pauli © Norbert Schmidt

Sichere Reisemittel

Vor allem nachts ist das Risiko auf Kriminalität höher. Daher sollte man nachts generell nicht zu Fuß unterwegs sein. Möchte man von einer Veranstaltung ins Hotel zurück, sollte man sich ein Taxi nehmen oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

Dies gilt übrigens nicht nur für die Abend- und Nachtstunden, sondern lässt sich auf jede Reise anwenden, die man innerhalb Hamburgs tätigen möchte. Natürlich kann man einige Strecken auch zu Fuß zurücklegen, doch sobald es durch unsichere Viertel geht oder man selbst ein ungutes Gefühl hat, sollte man lieber ein paar Euros in die Hand nehmen und sich ein Ticket zum gewünschten Zielort kaufen.

Natürlich beschränkt sich die Sicherheit nicht nur auf kriminelle Handlungen. Auch das Wetter kann die Sicherheit beeinflussen. Wenn es schneit oder stark regnet, kann es zu glatten Straßen kommen, die schnell zu einer Stolperfalle werden können. Im Winter sind auch vereiste Gehwege ein großes Thema. Bevor man also mit Krücken aus dem Urlaub zurückkehrt, sollte man lieber einmal zu oft mit dem Bus fahren als einmal zu wenig.

Fazit

Wie bei jeder anderen Großstadt sollte man als Tourist darauf achten, nicht allein unterwegs zu sein und sich stets an andere Menschen zu halten. Auch gegen Taschendiebstahl kann man vorbeugende Maßnahmen treffen. Grundsätzlich gilt Hamburg jedoch als sichere Stadt, weshalb man sich mit nur wenigen Sicherheitstipps gut zurechtfindet.

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