Hoch über der Elbe – eine hanseatische Erfolgsgeschichte mit maritimen Wohlfühl-Flair

Das Hotel Hafen Hamburg über den LandungsbrückenHotel Hafen Hamburg (c) Hotel

Glückwunsch: Das Hotel Hafen Hamburg feiert seinen runden 40. Geburtstag und hat noch viel vor.

von Angelika Fischer
Das Hotel Hafen Hamburg gehört zu den markantesten Hotels Hamburgs. Kein Wunder, bei der Lage hoch über der Elbe mit direktem Blick auf die sSt. Pauli Landungsbrücken.

Vier Jahrzehnte liegt es nun zurück, dass das Hotel Hafen Hamburg zum ersten Mal seine Türen öffnete. 2019 feiert das von der Stadt- und Schifffahrtsgeschichte geprägte Hotel seinen 40. Geburtstag. Nach wie vor erfreut es sich vor großer Beliebtheit bei Hamburgern und auswärtigen Gästen.

Hotel Hafen Hamburg im Jahr 1979
Das Hotel Hamburg im Eröffnungsjahr (c) Hotel Hafen Hamburg

Alleinstellungsmerkmale wie die gläserne Elbkuppel mit Blick auf die  Landungsbrücken, den Hafen und die Elbphilharmonie, die moderne  Tower Bar in 62 Metern Höhe, das traditionell-norddeutsche Restaurant „Port“ oder das in diesem Sommer eingeweihte Rooftop machen das Hotel Hafen Hamburg zu einem Haus, das wie kaum ein anderes für hanseatische Tradition und maritimes Flair steht.

Das ursprüngliche Seemannsheim, dessen Grundstein im Jahr 1858 gelegt wurde, diente später als  Marinestandort und beherbergte zeitweise das Schifffahrts- und Verkehrsamt.

Das Rooftop des Hotel Hafen Hamburg
Toller Hafenblick – das neue Rooftop des Hotel Hafen Hamburg (c) Angelika Fischer

Eine Ära beginnt

Nach kurzem Leerstand wurde das Gebäude 1979 vom legendären Hotelier und Immobilienunternehmer Willi Bartels erworben. Nach umfassenden Renovierungsarbeiten eröffnete die Familie Bartels das Haus noch im selben Jahr und legte damit den Grundstein für die Erfolgsgeschichte des Hotels Hafen Hamburg.

Nicht zuletzt aufgrund seiner prädestinierten Lage erfreute sich das Haus schnell großer Beliebtheit, und so wurde Mitte der 1980er Jahre der benachbarte Backsteinbau des ehemaligen Hafenkrankenhaus-Schwesternheims erworben und zu einem zusätzlichen Hotelkomplex mit 255  Zimmern  umgebaut.

Bindeglied beider Gebäude ist der Hotelturm, welcher bis heute die Silhouette des Hauses prägt. Im Inneren des Turms entstanden nicht nur weitere Hotelzimmer, sondern auch die 1987 eröffnete „Tower Bar“, in der man seitdem in 62 Metern Höhe Snacks und Drinks genießen kann.

Bis zur Jahrtausendwende folgten noch diverse Maßnahmen zur Erweiterung und Verschönerung – von der neu errichteten „Residenz Hafen Hamburg“ mit modernen Tagungs- und Veranstaltungsräumen bis hin zum Bau der gläsernen Elbkuppel. 

Das Vier-Sterne-Hotel gehört zu den größten Hamburger Hotels. Auch bei der Auslastung liegt man in der Spitzengruppe.

Das Empire Riverside

Dann die nächste Chance, die Bavaria-St. Pauli-Brauerei (Astra), die nur 300 Meter vom Hotel Hafen Hamburg entfernt liegt, wurde vom großen Ortsrivalen Holsten übernommen und gab das große Braureiareal frei.

So eröffnete im Jahr 2007 das trendige Lifestyle- und Designhotel „Empire Riverside“ natürlich auch mit einer Towerbar in unmittelbarer Nähe des Traditionshauses. Kurz nach der Fertigstellung verstarb Hotelgründer und Kiez-Legende Willi Bartels.

Als „Fraatz Bartels Unternehmensgruppe“ führen seine Kinder und Enkelkinder sein Lebenswerk seitdem fort.  Mittlerweile beschäftigt das Hotel rund 150 Mitarbeiter, vermietet insgesamt 380 Zimmer sowie Veranstaltungs-  und Tagungsräume für bis zu 550 Personen.

„Bis jetzt meistern wir diese Herausforderung im Hotel Hafen Hamburg sehr gut. Wir haben viele Stammgäste, die uns regelmäßig besuchen und weiterempfehlen. Langfristig investieren wir weiter an den richtigen Stellen. Für das Jahr 2020 ist ein großzügiger Umbau des Restaurants ‚Port‘ mit einem Investitionsvolumen von zwei Millionen Euro geplant.

Enrico Ungermann, Direktor des Hotels Hafen Hamburg sowie des Empire Riverside

Ein gutes Hotel ist eigentlich nie ganz fertig und muss immer wieder an aktuellen Nachfragetrends und Gästewünsche angepasst werden. Da heißt immer wieder modernisieren und investieren, ob vor oder hinter den Kulissen.

Ungermann betont dabei, dass der traditionelle hanseatisch-maritime Charme bewahrt werden soll und hohe Priorität hat.

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