Noch immer ein Geheimtipp in Griechenland: die Insel Kalamos

Blauer Meer in GriechenlandSo blau ist das Meer nur in Griechenland (c) Greek National Tourism Organisation / Giorgio Filippine

Eine Reise hilft auch gegen Liebeskummer.

Die Deutschen reisen gerne, sei es im eigenen Land oder in die Ferne. Zu den beliebtesten Reisezielen im Jahr 2019 gehörten:

  1. Nord- und Ostseeküste
  2. Balearischen Inseln
  3. Italien
  4. Kanarische Inseln
  5. Türkei
  6. Griechenland

Die meisten Menschen nutzen Ihren Urlaub zur Entspannung oder zum Entdecken fremder Länder und Städte. Manche möchten einfach nur dem Alltag entfliehen, der oft stressig oder problematisch ist. Scheitert beispielsweise eine Beziehung, kann ein Ortswechsel vom Liebeskummer ablenken. Zudem findet sich Zeit, über die Gründe für das Ende der Partnerschaft nachzudenken. Eine Aufarbeitung ist in jedem Fall vonnöten. Sie ist die Grundlage, um Trennungsschmerz zu verarbeiten. Außerdem erlangt man auf diesem Weg Klarheit, ob man seinen Ex zurückgewinnen möchte oder die Beziehung besser ad acta gelegt wird.

Die kleine Insel Kalamos im Ionischen Meer

Ein echter Insidertipp ist die Insel Kalamos an der Westküste Griechenlands. Sie ist nur 25 Quadratkilometer groß und besticht noch immer durch ihre Unberührtheit. In der Hauptsaison geht es am Hafen, der von vielen Seglern frequentiert wird, recht lebhaft zu. Spaziert man jedoch hinauf in das Hauptdorf Kalamos, stößt man auf eine unglaublich ruhige Atmosphäre. Nur noch wenige Häuser sind ganzjährig bewohnt. Auch gibt es  nur wenige Autos und Mopeds. Im Sommer reisen einige Einheimische aus den Städten an, um ihre Ferien an dem Ort ihrer Kindheit zu verbringen. Weitläufige Kiesstrände und kleine malerische Buchten wechseln sich miteinander ab. Das Meer ist glasklar, sodass man jeden einzelnen Stein im Wasser erkennen kann. Vor dem Strand Agrapidia gibt es einen hohen Felsen, der viele Jugendliche zu einem Sprung in die Tiefe verlockt.

Faszinierende Natur auf Kalamos

Die Insel wird geprägt von mächtigen Bergen, der höchste ist 747 Meter hoch. Zu deren Füßen lassen sich herrliche Spaziergänge erleben. Etwa sieben Kilometer lang ist die Strecke von Kalamos zum winzigen Dorf Episkopi im Nordosten. Sie führt durch einen üppig grünen Kiefernwald. Unterwegs trifft man nur selten auf andere Menschen. Wilde Ziegen springen über den Weg, einige Greifvögel kreisen am Himmel. Die Luft ist erfüllt vom Duft der wilden Kräuter wie Thymian und Lorbeer. Eine Quelle stillt auf der Wanderung den Durst. Zudem lässt sich die Ruine eines ehemaligen Klosters entdecken, das später als Burg diente. Einige Türme und die Außenmauern sind noch gut erhalten. Im Inneren hat sich die Natur ihren Platz zurückerobert: Riesige Bäume und frisches Grün sorgen für eine idyllische Atmosphäre. Spaziert man etwa acht Kilometer von Kalamos aus Richtung Südwesten, erreicht man ein verlassenes Dorf. Einige Steinhäuser sind noch gut erhalten. Die dortige Badebucht lädt zu einer erfrischenden Pause ein.

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