Hand in Hand für Helgoland – die rote Insel trotzt der Corona-Krise

Helgoland mit Langer AnnaHelgoland Bild von Stefan Liening auf Pixabay

Urlaub verschieben statt stornieren! Urlaub auf Helgoland, ist immer etwas ganz anderes.

von Angelika Fischer
Die Helgoländer Wirtschaft bittet treue Gäste um Unterstützung. Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland hat schon so manchen Sturm überstanden. Schließlich ist die Nordsee kein gemütlicher Dorfteich. Doch die Corona-Krise trifft die Insel weit draußen in der Deutschen Bucht besonders.

Da sie fast ausschließlich von Tagestouristen und Urlaubern lebt, bangen fast alle Betriebe um ihre Existenzgrundlage. Zimmer werden massenhaft storniert, der Einzelhandel liegt brach, und der Fährverkehr ist auf ein Minimum reduziert. Außerdem müssen geleistete Anzahlungen
zurückgezahlt werden.

In dieser dramatischen Situation hat das Wirtschaftsforum Helgoland e.V. die Initiative „Hand in Hand für Helgoland“ ins Leben gerufen. Sie möchte alle Helgoland Gäste, die schon gebucht haben, motivieren, ihre Reise nicht zu stornieren, sondern zu verschieben und Anzahlungen in Wertgutscheine umwandeln zu lassen.

„Das würde uns in der jetzigen Lage sehr helfen“, sagt der Geschäftsführer des Wirtschaftsforums, Martin Linne. „Da viele unserer treuen Gäste die Insel regelmäßig besuchen, tragen sie dadurch dazu bei, dass ‚ihr Helgoland’ die schwere Zeit übersteht. Wir Helgoländer sind optimistisch, dass alle gesund bleiben und bald wieder Normalität eintritt. Dann steht einem unbeschwerten Urlaub nichts im Wege!“

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