Ski-Urlaub auf der Schwemmalm im Südtiroler Ultental

Schwemmalm Ulten SkifahrenSkifahren in Schwemmalm Ulten in Südtirol Foto: Schwemmalm Ulten

Schneesicher und sonnenverwöhnt auf der Sonnenseite der Alpen – das Ultental

von Angelika Fischer
Das Ultental in Südtirol unterhalb der imposanten Dreitausender des Ortler-Gebirges zählt zu den landschaftlich schönsten und ursprünglichsten Tälern Südtirols. Mit seinen schneesicheren Pisten bis nach Ostern und noch weit in den April hinein, präsentiert sich das Skigebiet Schwemmalm/ Ulten mit rund 300 Sonnentagen im Jahr als Geheimtipp für Schneehasen und Sonnenanbeter jeden Alters. Denn es kommt eines hinzu: Trotz dieser Trumpfkarten ist das Ulterntal noch keinesfalls überlaufen und hat sich seine ursprüngliche Gastlichkeit bis heute bewahrt. Das Geheimnis der absoluten Schneesicherheit liegt übrigens in 2.200 Metern Höhe: Es ist ein riesiger Stausee, der mit seinem natürlichen Wasserdruck ein nahezu grenzenloses Beschneien sämtlicher Pisten ermöglicht.

Ein familiäres Skigebiet

Die Schwemmalm Ulten ist  ein über Jahrzehnte gewachsenes, familiäres Traditions-Skigebiet. Die insgesamt 25 Kilometer Abfahren sind zu 90 Prozent blau oder rot, das heißt leicht bis mittelschwer und absolut familientauglich. Die Pisten liegen zwischen 1.150 und 2.600 Metern Höhe und wurden von skiresort.de für ihre Schneesicherheit und ihre Pistenpräparierung mit fünf Sternen ausgezeichnet, was die höchstmögliche Bewertung ist. Als „Sahnehäubchen“ für sportliche Skifahrer krönt ganz oben die schwarze Mutegg-Abfahrt mit Rundblick im Cinemascope-Format das gesamte Skigebiet. Sie gilt als beliebtes Trainingsrevier für die Stars der internationalen Ski-Elite. Übrigens ist das Ultental auch die Heimat des dreifachen Kitzbühel-Siegers Dominik Paris, der auf der Schwemmalm seine ersten Fahrversuche auf den „Brettln, die die Welt bedeuten“ unternommen hat.

Schwemmalm Ulten

Köstliche Suppe am Berg Foto: Schwemmalm Ulten

Zum zünftigen Après-Ski lädt das „Bockstodl“ direkt an der Bergstation ein. Auch für den „Einkehrschwung“ zwischendurch stehen mehrere urige Skihütten mit ihren Sonnenterrassen zur Auswahl, wie zum Beispiel hoch oben die „Schwemmalm“, die stolz das Prädikat „beste Hütte Südtirols“ trägt. In diesen Hütten bestimmen regionale Lebensmittel, traditionelle Rezepte und lokale Spezialitäten die Karte. Wer neugierig ist, probiert hier zum Beispiel die typische „saure Suppe“, die „schworzplentenen Kneidl“ oder den „Schöpsernen van Ultner Schof“. Als besonderer Tipp für eine kulinarische Entdecker-Tour gilt die „Ultner Genusswoche“ im März mit einer großen Freiluft-Kochaktion auf der Skipiste, bei der es auch Spitzenweine aus Südtirol zu verkosten gibt.

Quartiere

Das Übernachtungsangebot reicht von einfachen Bauernhöfen über Ferienhäuser, traditionelle Gasthöfe bis hin zu gepflegten Hotels. Eine empfehlenswerte Adresse ist beispielsweise das Hotel „Alpinlounge“, das mit seiner perfekten Lage direkt am Lift am Ende der Talabfahrt punktet. Hier fährt man auf Skiern quasi bis in die Hoteltür! Das Hotel findet sich unter anderem im Angebot des Stader Skireise-Spezialisten Höfer, www.hoefer-skireisen.de

Wer mit dem Auto von Hamburg anreist, die Route geht via dem Brenner bis kurz hinter Bozen. Dann sind es noch ca. 50 km Fahrt.
Weitere Infos über das gesamte Gebiet gibt es unter www.schwemmalm.com

 

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